www.music-newsletter.de

Mittlerweile bekommen wir auch pro Jahr so um die 500 EPs zugesandt, die besten 10 TOP EPs des Jahres 2017 haben wir hier in dieser Aufstellung noch einmal zusammengefasst.

TOP EPs 2017

TOP Alben 2017

Neue CDs

Aktuelle News

Startseite

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

dankeschatz “jaja”  (kb)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

dankeschatz - jaja

TITELVERZEICHNIS:

01.  pathetisch
02.  asbest
03.  kitsch
04.  murmeltier
05.  brainbowling
06.  terz
07.  am ende

label: recordJET
web: www.recordjet.com

AGGRO ROCK

Für Fans von:  Popperklopper - Ohrenfeindt - Fahnenflucht

BAYERN

<das leben ist schön – das leben ist herrlich – ach fick dich ins knie> trümmert eine Neanderthalstimme in meine Gehörgänge hinein und bläst mich fast vom Hocker, während sich eine punkrockende Gitarrenbretterwand aufbaut. Hammer! Das skurrile Comic-Cover der schwarzgekleideten EP sorgt ebenfalls für Erheiterung. DANKESCHATZ als dröhende Wucht, die im Player liegt – „jaja“ lautet der Titel der EP. Eine Band, die aus München kommt und aus lediglich zwei Männeken besteht. Ein Sänger (gleichzeitig Gitarrist und Bassist) und ein Schlagzeuger mit dem schwungvollen Namen Chris Gschweeny, der genauso spielt wie sich der Name anhört: Rasant, laut und „Fast & Furious“! Das zweite Stück ist „Asbest“ und Gitarrist Bogdan zimmert ein paar heavymetallische Tapping-Licks in den Äther, „Kitsch“ macht mit vehementem 190,5 bpm Tempo – für Bogdan selbst als Sänger ebenfalls keine Herausforderung – er thront ganz oben auf seinen Riffs mit mächtigem Organ (ha, ha) – eine Stimme wie der skandinavische Donnergott, der seine Vocals brüllend auf die Zuhörerschaft drischt. Das „Murmeltier“ nimmt sich auch nicht zurück, was die Geschwindigkeit betrifft (183 bpm) und galoppiert radikal durch die Redaktionsbude. Und quer-schräg-prog-avantgarde-rockig geht ebenfalls: „Brainbowling“ als geniales Masterpiece einer Mixveranstaltung aus „Red Hot Chili Peppers“, „Rage Against The Machine“ und verkiffter Lee-Perry-Mythologie. Bogdan Brakalov nimmt mein Gelaber nicht ernst und frohlockt <la lala lala lalala> - die „Terz“ frickelt weiter progrockig mit engmaschigem Gefüge und „am ende“ bin ich so ratlos wie sich die Polen damals gefüllt haben müssen, als die Mongolen 1241 durch ihr Land gefegt waren auf ihrem Weg zur Eurovisionsveranstaltung in Wien.

FAZIT: 7 brüllende Höhen-Punk-Rocker, die keine andere Wertung zu lassen als die Höchstnote für Kür und Pflicht. Interessant: Auch Live spielen die beiden Rock Musiker laut Label-Info nur zu Zweit, der Cyber-Bass wird vorab eingespielt und kommt bisher während der Konzerte live vom Rechner.

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/dankeschatz

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

JANIS JOPLIN “LIVE IN SWEDEN 1969”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page   (EP)

Janis Joplin - Live In Sweden 1969

01.  Piece Of My Heart
02.  Interview
03.  Summertime
04.  Me (Instrumental)
05.  Raise Your Hand
06.  Work Me Lord

Janis Joplin (vocals)
Sam Andrew (guitar)
Richard Kermode (organ)
Brad Campbell (bass)
Roy Markowitz (drums)
Cornelius “Snooky” Flowers (saxophone)
Terry Clements (saxophone)
Luis Gasca (trumpet)

SOUL ROCK

Für Fans von:  Jefferson Airplane - Dana Fuchs - Joss Stone

USA

Und noch eine dieser zahlreichen kultigen Broadcast-Veröffentlichungen von Live Konzerten, die irgendwann im letzten Jahrhundert auf irgendeinem Kontinent gespielt worden ist und zufälliger Weise war gerade ein Radiosender vor Ort, der die Aktivitäten mitgeschnitten (und wahrscheinlich auch in seinem Sendeprogramm) ausgestrahlt hat. In Deutschland fällt mir spontan der Deutschlandfunk ein, der ja auch seit mehreren Jahrzehnten Ausschnitte von Live Konzerte in speziellen Sendungen bringt. Vielleicht gibt’s da ja auch mal ein paar Releases – das Archiv muss ja mittlerweile beim Sender aus Köln riesig sein.

Hier gibt es mit „Live In Sweden“ ein Mini-Mini-Konzert, das im 17. April 1969 in Stockholm im Rahmen der Europa-Tournee stattgefunden hatte und vom dortigen lokalen Sender in den SVT-Studios aufgezeichnet wurde. 5 Stücke gibt es auf der EP und ein etwa 4minütigen Interview-Ausschnitt, in dem der interessierte Fan kurz und prägnant erfährt, von wem Janis beeinflußt worden ist, welche Musik sie in der Jugend gehört hat und wie sie zur Band „Big Brother And The Holding Co“ gekommen ist und der Interviewer Lennart Wretlind scheute sich auch nicht, zu fragen, warum sie denn die Gruppe verlassen und ihre Solokarriere begonnen hatte. Die Band wird auch kurz vorgestellt mit Rang und Namen, weil der Frager unbedingt alles wissen möchte. Gutes kurzes, aber trotzdem ausführliches Interview. <do you have an explanation, why you are so popular?> möchte er am Ende wissen und bekommt eine schallende großartig-dreckige Hexen-Lache zur Belohnung.

„Summertime“ besticht mit einer hammergeilen Performance der Sängerin, die wieder mal klar macht, dass die viel zu früh im Alter von 27 Jahren verstorbene Texanerin einer der besten Rock Sängerinnen aller Zeiten gewesen und auch heute noch ist. Danach gibt es ein funky und jazzrockiges Instrumental, dem sich der bluesige Soul-Cracker „Raise Your Hand“ (im Original von Eddie Floyd) anschließt. Im finalen “The Electric Floor”-Cover “Work Me Lord” zieht die Sängerin noch mal richtig vom Leder und lässt nur ein Fazit zu: Saugeiles Must-Have!

VÖ: 10.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/UbND4gBlC98

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

ARRESTED MIND “FRONTAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Arrested Mind - Frontal

TRACKLISTING:

01.  Neue Braune Mitte
02.  Gegen die Wand
03.  Impuls
04.  Schublade
05.  Bis die Füsse bluten
06.  Hau ab
07.  Spreader Of Fear

LINE UP:

Michael Thienel (Guitar)
Bernd Walter (Bass)
Sascha Niessner (Vocals)
Lars Bischoff (Guitar)
Simon Ries (Drums)

DEITSCH METAL

Für Fans von:  Clawfinger - Jolly Roger - Arrestor Hook Down

DEUTSCHLAND

„Bis die Füsse bluten“ lautet einer der Titel der CD. Muss ein Schlagzeuger komponiert haben. Kommt aber vielleicht auch von der Ultra-Langstreckenläuferin Martina Hausmann, die oft gutgelaunt manchmal 100 km am Stück läuft und das über Berge und durch Schluchten, egal ob in Deutschland oder in Griechenland. Aber ob das Mädel musikalisch ist, weiß ich gar nicht mehr, ist schon ne Weile her, dass ich sie mal persönlich kennen gelernt habe in ihrer Jugend, ha, ha. Scherz beiseite. „Schublade“ aufgezogen und heraus kommt eine deutsche Band namens ARREST MIND, die mit dem mörderisch hämmernden „Clawfinger“-Brüderchen „Gegen die Wand“ einen weiteren saugeilen Titel im Programm hat. 19:33 Minuten lang gibt es auf der EP voll auf die Glocke! Stilistisch würde ich sagen: Hard-Metalcore-Heavy-Alternative-Speed-Thrash-Rock mit deutschen Texten <ihr geht mir auf den Geist> dröhnt Sascha Niessner und <bist du bereit, den letzten schritt zu wagen – bist du bereit, die konsequenz zu tragen> - yep, bin ich und daher setzte ich die EP „Frontal“ in diesem Monat ganz oben auf die Stufe, nämlich auf die ein güldenes „EP des Monats“ gemeisselt worden ist. Im Quintett spielen die Gitarristen LARS BISCHOFF und MICHAEL THIENEL (die geile Riffs drauf haben und im Gegensatz zu vielen anderen Metal-Scheiben gibt es auch auch ein paar echte Hammer-Soli zu hören), BERND WALTER (Bass) und Chefknüppel SIMON RIES (Drums). Highlights: Schwierig, weil eigentlich alle 7 Tracks sehr gut gefallen, aber ich stelle mal das ganz oben zuerst genannte groove-metallische Monster an die Pole Position und das habe ich mir gleich mal mehrere Male hintereinander in die Birne gekloppt. An zweiter Stelle kommt die „Neue Braune Mitte“, bei der es nicht um den FC St.Pauli geht. Hier bekommen ein paar sich zum Glück noch immer in der Minderheit befindenden lächerlichen Witzfiguren schön ordentlich ihr Fett ab. Wer die metallischen Hymnen mitgrölen möchte, die Texte gibt es im 8seitigen Inlay und ich hoffe, da gibt es demnext noch etwas mehr von diesem hypergeilen Fünfer aus Kulmbach! Und laut Label-Info gibt es die Truppe schon seit über 20 Jahren. Näh! Kann doch gar nicht sein, dass eine Band so lange nichts hat von sich hören lassen und dann auch noch unverschämter Weise so frisch & blutjung klingt!

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.timezone-records.com/kuenstler/details/arrested-mind/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

KREATOR “VIOLENCE UNLEASHED”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kreator - Violence Unleashed

Die hardgesottenen Kollegen der Band KREATOR überraschen mit akustischen Gitarrenklängen und einer zirpenden indischen Sitar - aber die Befürchtung, dass sich das Essener Quartett auf den Weg der neoklassischen Selbstfindung begeben hat, bestätigt sich natürlich nicht. Nach 54 Sekunden dröhnen die gewohnt brachialen Riffgewitter und schrill wiehernden Solo-Einlagen von Sami Yli-Sirniö aus den Lautsprechern. “Violence Unleashed” ist eine 6-Track-EP, die dem aktuellen Musikmagazin “Legacy” als Promo-CD beiliegt und die Appetit macht  auf das neue Album “Gods Of Violence”, das am 27. Januar erscheint. “The Number Of The Beast” ist eine geniale “Iron Maiden” Cover Version und war bisher als B-Side der 2012er Single “Phantom Antichrist” verfügbar und ist schon  alleine die Anschaffung dieser EP wert! Mit “Phobia” und “Violent Revolution” gibt es noch 2 Songs vom 2014er Wacken-Festival, die sich als Bonus auf der zweiten Disc der limitierten Deluxe Edition befinden. Must Have für Fans!

Genre: Thrash Metal

TRACKLISTING:

01.  Gods Of Violence
(Titelsong des neuen Albums, VÖ: 27.01.17)

02.  The Number Of The Beast (“Iron-Maiden”-Cover)
(als B-Seite der 2012er Single “Phantom Antichrist” veröffentlicht)

03.  Wolfchild
(bisher nur als B-Seite der 2012er Single “Civilization Collapse” verfügbar)

04.  Iron Destiny
(bisher unveröffentlichter Song)

05.  Phobia
06.  Violent Revolution
(aufgenommen beim Wacken 2014, Bonus Tracks der limitierten Deluxe Edition des kommende Albums “Gods Of Violence”

Herkunft: Deutschland (Essen)

VÖ: 23.12.16

Label: Nuclear Blast

Tourdaten

Band:

Mille Petrozza (vocals, guitar)
Sami Yli-Sirniö (guitar)
Christian "Speesy" Giesler (bass)
Jürgen Reil aka Ventor (drums)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Das aktuelle Musikmagazin “Legacy 01-2017” ist bis 27. Februar im Handel verfügbar:  http://www.legacy.de/  

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

THE MANSISTERS “SISTERS & BROTHERS Vol 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Mansisters - Brothers and Sisters Vol 1

TRACKLISTING:

01.  Imperialista (feat. Arni Vilhjalmsson)
02.  Airplane Mode
03.  Acid Route 66
04.  Imperialista (feat. Arni Vilhjalmsson)
05.  Airplane Mode (Whatever Whatever Remix)
06.  Airplane Mode (Christian S Remix)

Label: hfn
Web: www.hfn-music.com

 NU DISCO

Für Fans von:  Yumi Rose - hyphyskazerbox - SAYOHIMEBOU

ENGLAND

Eine der spannendsten Electronic Sachen, die mir in den letzten Monaten unter gekommen ist, ist die EP „Brothers & Sisters“ vom Duo THE MANSISTERS, das von Kasper Bjørke und Sexy Lazer betrieben wird. 6 Tracks gibt es, einer unterhaltsamer als der Andere. Die Original Versionen von „Imperialista“ und der „Airplane Mode“ tauchen ab in die Frühphase der 90er Jahre und kombinieren den damals aufregenden Rave Rock mit den experimentellen Wanderungen von Psychedelic Electronic Bands wie „The Future Sounds Of London“. Die „Acid Route 66“ macht ihrem Namen alle Ehre und fährt über kosmonautische Laserstrahlen und hyperaktive Aciiiid-Loops, die von knackiger Perkussion gepusht werden. Der „Fufanu Revolution Remix“ spaziert auf einer analog-antiken Wurlitzer-Drumbox-Kurve, wird seziert von sägenden Fuzz-Transistor-Gitarren, ruckelt den Zuhörer mit spacigen Upbeat-Rhythmen in Ekstase und so ganz nebenbei findet ARNI VILHJALMSSON genügend Zeit, dem Revolutionär Che Guevara zu huldigen <viva la revolucion - fuck the imperialista!> singt er begeistert zum pumpenden 108,0 bpm-Groove. Die beiden folgenden Remixe („Whatever Whaterver“ und „Christian S“) erreichen zwar nicht ganz das geniale Niveau der vorangegangen Tracks, sind aber immer noch unterhaltsamer als die meisten derzeit kursierenden elektronischen Schmachtfetzen. Und beim Schreiben dieser Zeilen kommt vom Label die Info, dass demnächst die mit dem Isländer Guðlaugur Halldór Einarsson aufgenommene Nachfolge EP kommt. Cool! Bleibt noch das abschließende Fazit: Selten hat eine Musik das Prädikat „Nu Disco“ mehr verdient als diese kongeniale EP „Brothers & Sisters“ von den MANSISTERS.

VÖ: 10.02.17

Verfügbar: 12” Vinyl & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/hfn-music/sets/hfn60-the-mansisters-sisters

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

AILBHE REDDY “ATTACH TO MEMORY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ailbhe Reddy - Attach To Memory

TRACKLISTING:

01.  Fingertips (Clean Version)
02.  Fingertips (Explicit Version)
03.  Never Loved
04.  Disconnect
05.  Loose

Label: popuprecrods
Web: www.popup-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Carly Rae Jepsen - Tasmin Archer - Swing Out Sister

IRLAND

Eine tolle Stimme aus Irland verzaubert derzeit die Musik Fans diverser Streaming-Formate mit dem feinen Song „Fingertips“, ein superber Mix aus Songwriter-Pop-Alternative-Folk mit einer atemberaubenden Hookline, die unmißverständlich im Gehörgang hängenbliebt, wenn man das Stück zwei oder dreimal gehört hat. AILBE REDDY ist eine Sängerin/Songwriterin aus Irland, der Vorname kommt ursprünglich aus dem Gälischen und bedeutet soviel wie „weiß“. Auf der grünen Insel ist es ein sehr beliebter Name für Männlein und Weiblein, in der Legende gibt es sogar eine Kriegerin, die diesen Namen einst zu Ehren brachte. Die phonetische Aussprache pegelt irgendwo  zwischen „Äl-Wä“ und „Ejl-Wieh“. Gekonnt jongliert die Irin mit kräftiger Bruststimme und ab und an zart eingeworfenem Falsetto. Im Sommer 2016 hat sie ihre Debüt EP „Hollowed Out Sea“ mit der Single „Distrust“ veröffentlicht: https://vimeo.com/159313262  - wir hatten die Sängerin schon vor ein paar Jahren mal in einem unserer Newsletter vorgestellt mit diesem Stück in der Rubrik „Discovery Channel“: https://vimeo.com/101042714 und nach den feinen und ebenfalls stark gesungenen Balladen „Never Loved“ und „Disconnect“ kommt mit „Loose“ ein weiterer Hammersong, der wohliges Gänsehaut-Feeling verursacht und sehr an die Klassiker der britischen Sängerin „Sade Adu“ erinnert und ganz klar sind hier leichte Einflüsse zu hören. Wieder mal ein wunderbares Stück aus der Kategorie „Arme ausbreiten und davonfliegen wollen“. Eine der aufregendsten Stimmen im Jahr 2017!

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: CD& Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ailbhereddy.com/  & https://soundcloud.com/ailbhe-reddy 

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

JOS & ELI “ADRENALINE HUNT”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DEEP TECHNO

Für Fans von: Natural Alchemy - ODAM -

ISRAEL

Ob’s israelische Eulen sind, die zu Beginn von “Intuition” herum h“eulen”? Fakt ist, dass der Deep House Track mit folkloristischen jiddischen Gesängen hypnotisch einlullt und ich kann mir entfernt vorstellen, welchen Effekt das Stück in Kombi mit Nebel & Laser auf dem Dancefloor auslöst! Die beiden DJs Eli Abutbu and Yossi Selouk firmen als JOS & ELI und haben ihren Sitz in der ehemaligen Kreuzfahrerhochburg Ashdod. Das Titelstück verdichtet kratzige verschachtelte Bass-Bretterwände, die ein neues “House” zusammen basteln aus Deep Techno und psychedelischen Trance-Loops. “Obscured Minds” wird gesungen vom britischen Neo Soul Sänger Simon Jinadu, der in Echowatte verpackt worden ist und der mit seinem Beitrag für einen Hauch Mysteriösität sorgt. In der Sektion Electronic EPs mein persofave des Monats!

Jos And Eli And Jinadu - Adrenaline Hunt sc

VÖ: 24.03.17

Verfügbar:  CD &  Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/josneli1 

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SABRINA CLAUDIO “CONFIDENTLY LOST” (EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

R&B & SOUL

Für Fans von: Amon Düül - Einstürzende Neubauten - Cluster

USA (FLORIDA)

Mit verführerischer Stimme säuselt sie durch „Too Much Too Late“ und spart nicht mit Falsetto-Kapriolen und herausfordernden Sprüngen durch die Tonlagen. SABRINA CLAUDIO ist ein Newcomer aus Florida, die in jungen Jahren ihr Herz an den Soul verloren hat und den Idolen Mariah Carey und Mary J. Blige nacheiferte. Mittlerweile stehen ihre Vocals auf eigenen kräftigen Füssen und die 7-Track-EP dürfte zu einem Überraschungserfolg werden. Die musikalischen Arrangements hinter der Stimme sind komplex verwobenene Neo-Soul-Jazz-Gebilde, die faszinieren. „Runnin‘ Thru Lovers“ ist eine der schönsten Soul-Balladen des ersten Halbjahres und auch „Orion’s Belt“, „I Don’t“ und die akustische Version von „Tell Me“ überzeugen auf ganzer Linie und der Vergleich mag gerade mir erlaubt sein – dieses niedliche White Gal klingt schwärzer als die meisten Black Sissies derzeit dazu in der Lage sind.

Sabrina Claudio - Confidently Lost

VÖ: 03.03.17

Verfügbar:  CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/sabrina-claudio/sets/confidently-lost 

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

NEOTON “WANN FÄNGT DAS ENDE AN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Neoton - Wann fängt das Ende an mc

TITELVERZEICHNIS:

01.  Intro
02.  Alles ist kaputt
03.  Wenn wir Lebenszeit verschwenden
04.  Wir sagen nein
05.  Freiheit oder Fall
06.  Wann fängt das Ende an (Demo)   VIDEO

LINE UP:

Tim Wolf (Gesang, Gitarre)
Florian Schuder (Gitarre)
Marc Kleinschmidt (Bass)
Martin Scherf (Schlagzeug)

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Die Toten Hosen - Beatsteaks - Wir sind Helden

DEUTSCHLAND

Die „Negativitätstheorie“ haben wir 2014 bereits vorgestellt, jetzt gibt es neuen Stoff von NEOTON, das sind vier harte Jungs aus dem niedersächischen Braunschweig. Nach dem „Intro“, in dem diverse Schreckensnachrichten der Medien noch einmal aufgewärmt werden, macht die Band Nagel mit Köpfen: „Alles ist kaputt“ beschwört den grauenvollen Niedergang der Menschheit und der Zivilisation und irgendwie erinnere ich mich an den Spruch meines Großvaters, der einst tönte <früher war alles besser> und im Gegensatz zu meiner früheren achselzuckenden und abwinkenden Reaktion gebe ich ihm mittlerweile recht und auch die Boys von NEOTON bestätigen diese traurige Wahrheit in ihren neuen Songs. „Wenn wir Lebenszeit verschwenden“ prangert den Umweltschutz, den Verschwendungswahn und den daraus abzuleitenden schleichend nahenden Untergang der humanen Rasse an, womit wieder einmal die These eines Wissenschaftlers belegt wird, der einst behauptete, die Erde reinigt sich selbst und ist vom Menschen nicht kaputt zu kriegen und wird trotzdem in Millionen Jahren noch da sein. Der schnellste Song der EP ist „Wir sagen nein“ (196,2 bpm) und nimmt sich u. a. der Asyl-Problematik an. Musikalisch gibt es einen Mix aus Alternative Rock und Hardcore-Punk, aber auch gefühlvoll und mehrstimmig haben die Boys was drauf, wie die Demo Version von „Wann fängt das Ende an“. <nieder mit krieg und elend – nieder mit haß und gewalt – wann wird es wohl gescheh’n – wann werden wir vor die hunde geh’n> lauten die nachdenklich machenden Zeilen dieser emotionalen E-Moll-Acoustic-Rock-Ballade.

VÖ: 08.04.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://neotonmusic.de/ & https://soundcloud.com/neotonmusic

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

FENECH-SOLER “THE COVERS EP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Fenech Soler - The Covers EP

TRACKLISTING:

01.  I Wanna Be Your Lover
02.  Criminal World
03.  Show Me Love
04.  This Must Be The Place
05.  Control

Label: So Recordings

DANCE POP

Für Fans von:  Pet Shop Boys – Tears For Fears – Thompson Twins

ENGLAND

Das Cover Rätsel, vor das mich die englische Synthie-Pop Band stellt, ist schnell gelöst. Spontan erkenne ich Prince, Janet Jackson und David Bowie und nach einigem Überlegen auch David  Byrne und seine Mitstreiter. „Wanna Be Your Lover“ ist natürlich ein alter Hut, diese Cover Version hier hat die Band bereits 2014 veröffentlicht, Ross und Ben Duffy, die gemeinsam das Projekt FENECH-SOLER betreiben, haben ihre Fassung mit dem wuchtigen Sound der Neuzeit ummantelt, gesanglich bewegt es sich irgendwo im „Pet Shop Boys“-Ambiente, „Prince“ ist natürlich eine Hausnummer, aber zum Glück versuchen die beiden Engländer auch nicht, die Originale zu kopieren, sondern versehen die hier präsentierten Songs mit eigenen klanglichen Ideen, die dadurch von aufgeschlosseneren Musikfans auf jeden Fall akzeptiert werden dürften. Ich selbst stehe Cover Versionen normaler Weise immer sehr aufgeschlossen gegenüber, weil ich es interessant finde, wie ein einzelner Song zu seinem Vor- oder manchmal leider auch zum Nachteil verändert werden kann. Von diversen Klassikern der 90er habe ich mir seinerzeit sämtliche Maxis (US oder UK) besorgt, um meine tanzwütigen Fans – ich war damals als DJ in diversen Clubs unterwegs – immer wieder mit neuen knackigen Remixes und Songvarianten zu überraschen. „Criminal World“ kommt als fetziger Disco-Popper, das EP-Cover zeigt zwar David Bowie, der das Stück auch 1982 auf seinem Album „Let’s Dance“ gesungen hat, aber das Original wurde von dem britischen Duo „Metro“ geschrieben und aufgenommen und das bereits 1977. Bowie selbst hatte dieses Stück als Cover Version interpetiert. Das Original: https://youtu.be/fPLkzskWmq8  und zum Vergleich: https://youtu.be/JqggXLs3Gj4   - die Gitarren des “Bowie”-Songs wurden damals von Nile Rodgers (Rhythmusgitarre) und Stevie Ray Vaughan (Leadgitarre) gespielt.

„Show Me Love“ bezieht sich nicht auf das von Robin Stone bzw. „Robin S.“ gesungene Original aus den 90ern, sondern wiederum auf eine von der Band „Clean Bandit“ im Jahr 2014 speziell für deren Special Edition des Debüt Albums „New Eyes“ aufgenommene Cover Version. „This Must Be The Place“ haben 1983 die TALKING HEADS auf ihrem Kult Album „Speaking In Tongues“ gesungen. Die Version von FENECH-SOLER gefällt mir sehr gut. Last not least muss Mrs „Nipplegate“ herhalten mit einem Song, ihr „Control“ vom gleichnamigen 1984er Album wird hier mit einer elektrifzierten Klingel-Glöckchen -Kuschel-Pop-Variante aufbereitet. Wer die Musik der 80er liebt, bekommt mit der „Covers EP“ von FENECH-SOLER ein modernes wundervoll zubereitetes Häppchen, das mindestens genauso gut schmeckt wie die Originale. Da wünschen wir uns mehr davon!

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/fenech-soler

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

DAVID BOWIE “NO PLAN”  (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

David Bowie - No Plan EP

TRACKLISTING:

01.  Lazarus
02.  No Plan
03.  Killing A Little Time
04.  When I Met You

Line Up:

David Bowie: Vocals, Guitar
Tim Lefebvre: Bass
Mark Guiliana: Drums, Percussion
Ben Monder: Guitar
Jason Lindner: Piano, Wurlitzer Organ
Donny McCaslin: Saxophone, Flute

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Phil Manzanera - Lou Reed - Malcolm McLaren

ENGLAND

Und wieder mal ein „Lebenszeichen“ von DAVID BOWIE, die bereits im Januar veröffentlichte EP „No Plan“ ist hin & her geschoben worden, keine wollte sie besprechen und letzten Endes muss ich mich erbarmen. Na ja, eventuell gibt es ja Leute, die trotz heutiger Medienvielfalt (oder gerade deswegen) noch nichts davon gehört haben. 4 Songs gibt es, „Lazarus“ müssten Fans bereits kennen vom letzten 2016er „Black Star“ Album, der ultralangsam (65,0 bpm) groovende Emo-Rocker  gefällt mir heute sogar noch besser als vor einem Jahr. Die anderen drei Stücke stammen aus der Recording Session zum letzten Studio Album und hätten eigentlich auch auf dieses gepasst bei einer Gesamtspielzeit von 41:17 Minuten, aber wer kann schon die seltsame und oft planlose Veröffentlichungspolitik der  Verantwortlichen verstehen, die zuständig sind für die Releases der vertragsgebundenen Künstler. „No Plan“ hätte auch gut zu den anderen Songs gepasst: https://vimeo.com/188703122  ich selbst find es traurig-langweilig und bin andauernd in Versuchung, die Geschwindigkeit zu erhöhen am Temporegler des Mischpults. „Killing A Little Time“ gefällt schon etwas besser, weil rockiger, prog-rockig (Gitarre: Ben Monder) mit jazzig ausgerichteter Bläser-Sektion (Horns: Donny McCaslin). „When I Met You“ empfinde ich beim ersten Durchhören fast sogar als das beste Stück: Cooler schleppender Rock-Dance-Groove (120,1 bpm) mit schrägen Vocals und festgeziegeltem Basslauf von Tim Lefebvre und am Ende läuft alles free-rockig und experimentell aus dem Ruder. Wär das Stück schneller, würde ich so weit gehen, zu behaupten, das ist ein übrig gebliebenes Teil aus Bowie’s „Tin Machine“ Phase Anfang der 90er. Zombies kommen auch vor: <when i met you – i was a walking dead> singt Bowie, jetzt issers unweigerlich, denn er und vor allem seine Lieder werden auch in einer gefühlten Ewigkeit noch unter den Lebenden umher wandeln.

VÖ: 08.01.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://davidbowie.com/  &  https://vimeo.com/208326295

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

DEPECHE MODE “WHERE’S THE REVOLUTION” (Remixes)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Depeche Mode - Wheres The Revolution Remixes

TRACKLISTING:

01.  Where’s The Revolution
01.  (Original Studio Version - 105,0 bpm)

02.  Where’s The Revolution
01.  (Ewan Pearson Remix - 129,5 bpm)

03.  Where’s The Revolution
01.  (Algiers Remix - 70,0 bpm)

04.  Where’s The Revolution
01.  (Terence Fixmer Remix - 120,1 bpm)

05.  Where’s The Revolution
01.  (Autlux Remix - 139,1 bpm)

Label: Columbia Records

DANCE ROCK

Für Fans von:  Apoptygma Berzerk - New Order - Cabaret Voltaire

ENGLAND

„Where’s The Revolution“ möchten DEPECHE MODE wissen. Ja, wo isse nur? Eine solche wird von DM auf jeden Fall schon mal nicht entfacht. Moderate elektronisch-poppige Klänge wie man sie von der vor über 25 Jahren gegründeten Band schon hundertfach gehört hat, bestimmen das Klangbild. Ganz nett, aber auch nicht aufregend neu. Für den 17. März ist das neue Studio Album „Spirit“ angekündigt worden, 12 Tracks auf der regulären und 5 weitere auf einer zweiten Bonus Disc. Wer es sich erlauben kann, holt sich schon mal die Maxi mit diversen spannenden Remixes, die mir auch a whole lot besser gefallen als das Original. Die CD gibt es mit 5, ab Mitte März verfügbares Doppel-Vinyl mit insgesamt 9 alternativen Versionen. Der englische und in Berlin residierende DJ Ewan Andrew Pearson hat einen 129,5-bpm-Remix mit zitternden Slidegitarren gefertigt. Die in Atlanta ansässige Band ALGIERS hat assistiert im „Algiers Remix“, der französische Industrial-EBM-Spezialiast Terence Fixmer lässt seinen Remix mit fetten Bässen brummen (120,1 bpm) und mit AUTOLUX hat sich eine weitere (Alternative Rock) Gruppe einen Song von Dave Gahan & Co vorgenommen. Welche Version besser ist, obliegt dem persönlichen Geschmack und vor allem dem Einsatzgebiet (Rock Club, Disco, Rave etc) – ich selbst finde eigentlich alle brauchbar. 

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: CD & Digitale EP & Vinyl

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.depechemode.com/ & Video “Where’s The Revolution”

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

MENSCHENFRESSER “KANNIBALISTISCHE REITER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Menschenfresser - Kannibalistische Reiter

TRACKLISTING:

01.  Zombiemarsch
02.  Das Nebeltor
03.  Kannibalistische Reiter
04.  Kannibale
05.  Tanz der Vampire
06.  Menschheit

Label: Hochwald Rappel Records

Die kannibalistischen Menschenfresser:

Knegge (Gitarre)
Holly (Gesang, Schlachtzeug)
Robert (Bass)

HORROR METAL

Für Fans von:  Six Feet Under - Bastard's Breed - Lordi

DEUTSCHLAND

Langes Wochenende gehabt. Ein übler Montag-Morgen-Kater hält mich im Schraubstock. So wie man sich einen Wochenbeginn absolut nicht wünscht. Doch dann: Die Post kommt. Die sympathische heavy-metal-liebende Postbotin drückt mir neben anderem Zeux einen Umschlag in die Hand. Ich lese den Namen des Absenders und das zaubert mir sofort ein breites Grinsen ins Gesicht. Christian Knecht aus Igel, einem Örtchen aus Rheinland-Pfalz mit einer Bevölkerungsdichte von 287 Einwohnern. Es gab dort einmal wesentlich mehr, aber die sind - wenn man den urbanen Legenden glauben möchte - aus unerfindlichen Gründen in den letzten Jahrzehnten nach und nach verschwunden. <Die Menschenfresser sind wieder da> rufe ich begeistert und strahle weiter. Die Heavy Metal Band aus Trier, deren Gitarristen ich vor einigen Jahren beim Summerbreeze Festival in Dinkelsbühl kennen gelernt habe und deren CDs seitdem als Promos zugeschickt werden, hat ein neues Mini-Album veröffentlicht. Klar, dass ich da sofort in der Pflicht stehe und die CD aus dem Umschlag schäle. Saucooles „kannibalistisches“ Cover – tolles Artwork und starke genre-affine Songtitel. Rein in den Player mit dem Ding!

Der groove-metallische „Zombiemarsch“ – wie alle anderen Stücke - so besagt die Info - <aufgenommen in der hölle> eröffnet das 26:24 Minuten lange Mini-Album – brettert kurz danach durch „Das Nebeltor“ und inmitten atmosphärisch-gruseliger kündigt sich durch aufgeregtes Wiehern schon der beinharte Titelsong an. Beim Betrachten des Covers kommt mir natürlich einer meiner absoluten Kult-Horror-Lieblingsfilme in den Sinn: „Die Nacht der reitenden Leichen“ aus dem Jahr 1968 – mit doomigem 82,6 bpm-Tempo gallopieren „Kannibalistische Reiter“ durch den Gehörgang – Knegge lässt ein dröhnendes Gitarrensolo aufschreien und Schlachtzeuger Holly drückt seine Stimme wie gehabt - wie man es von ihm kennt - in den gutturalen Untergrund. Das dazugehörige Video bestätigt mich: https://youtu.be/4hdtZtBcr2U - wer den Film noch nie gesehen hat und behauptet, er kennt sich aus im Horror Genre - sehr unglaubwürdig. Die ungekürzte Version (101 Minuten) des Film ist heute allerdings auch nur noch - wenn überhaupt - über den teuren Importweg zu bekommen. Stimmlich noch tiefer pflügt der „Kannibale“, der das Tempo zwischenzeitlich auch anzieht und ganz am Ende steht mit dem Abgesang an die “Menschheit” ein saustarker Death Metal Hammer, gleichzeitig der schnellste (151 bpm) Track des Party Albums, das auch gerade rechtzeitig angekommen ist, um künftige “Halloween”-Feten vollzudröhnen!

Neben der regulären Standard CD (inklusive einem wundervollen “Schädel-Shirt”) gibt es auch eine auf 100 Exemplare limitierte Edition in einem Metalcase, dem eine Bonus CD mit drei Live Tracks beliegt, zu den ich aber nichts sagen kann, weil sie uns leider nicht als Promo zur Verfügung gestellt worden sind.

VÖ: 01.10.17

Verfügbar: CD & Metalbox CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://menschenfresser.band/ & https://soundcloud.com/knecke

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

ACE TEE “TEE TIME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ace Tee - Tee Time

TRACKLISTING:

01.  Bounce auf dem Beat
02.  Hamburg City Vibe
03.  Nice aus
04.  Jumpa
05.  Bist du down?
06.  Bist du down? (Ticklish Remix)

Label: Four Music
Web:  www.fourmusic.com

R&B & HIP HOP

Für Fans von:  Neneh Cherry - Queen Latifah - Foxy Brown

DEUTSCHLAND

Was sich den Namen betreffend nach kultigem US Ganxta-Rap anhört, erweist sich überraschender Weise als Hip Hop und Soul aus deutschen Landen. Nicht Ace Hood oder Ace G. – nö, das ist eine deutsche Rapperin und Sängerin mit ghanaischen Wurzeln, die mit saucoolen Old School Beats aufwartet, die mich im ersten Stück etwas an das Ambiente im „Salt-n-Pepa“ Klassiker „Let’s Talk About Sex“ erinnern. Stark. Der  „Hamburg City Vibe“ beginnt mit akustischen Gitarren, danach mutiert das zweite Stück der EP zu einem groovigen Mix aus „Neptunes“-Rhythmik und traditionell-afrikanischer Komplexität – die in Berlin als Tarin Wilda geborene ACE TEE singt über die Stadt, in der sie ihre Jugend verbracht hat. Eine starke Einlage gibt es von KWAM.E, einem Rapper, der wie die Newcomerin aus Ghana stammt und mit dem sie bereits im von Kennern der deutschen Hip Hop Szene gut angenommenen Song „Bist Du Down?“ zusammengearbeitet hat. Den gibt es wie das ebenfalls schon vorher veröffentlichte „Jumpa“ auf dieser Debüt EP, die auch noch den starken Track „Nice Aus“ mit deffem „Zapp-Roger-Troutman“Funk-Riff beinhaltet. Die „Tee Time“ aus dem Norden Deutschlands schmeckt so deftig frisch wie ein scharfer „Fisherman‘s Friend“-Drops – geile Sängerin – geile Produktion – das Beste, das ich in diesem Jahr bisher gehört habe – die deutsche Hip Hop und Soul Szene betreffend.

VÖ: 08.09.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/aceteee  &   https://youtu.be/beNAT-vIAxE

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

THE PROVIDENCE “EVIL DREAD”  (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Providence - Evil Dread

TRACKLISTING:

01.  Tall Man (New 2017 Version)
02.  Creatures Of The Night
03.  Andres (“L7”-Cover)
04.  Wicked Woman (“Coven”-Cover)
05.  The Witch (“The Rattles”-Cover)
06.  Daughter (Live Version)

The Providence Lineup:

Bloody Hansen (Vocals)
Kriss Laurent (Guitar, Bass, Keyboards)
Jeff Riversa (Drums)

HORROR THRASH

Für Fans von:  Anthrax - Exciter - Rob Zombie - Megadeth

ITALIEN

Halloween naht in schnellen Schritten und wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit flattern diverse Promos von Bands ins Haus, die sich dem Genre Horror verschrieben haben. THE PROVIDENCE aus Italien habte ich vor einigen Jahren durch Zufall entdeckt und ab und zu schaue vorbei ich auf der Webseite der Truppe, die es seit 2008 gibt und auch dieses Mal werde ich fündig. Die aktuelle EP „Evil Dread“ bietet das aus Bloody Hanson (vocals), Kriss Laurent (Gitarre, Bass) und Jeff Rivera (Drums) bestehende Trio als „free download“ an. Mit einer gehörigen Portion Thrash ackern die drei Musiker durch zwei neue Eigenkompositionen und drei Cover Versionen, darunter eine Hammer Version eines Uralt-Rockers der deutschen Band „The Rattles“. „The Witch“ kommt hier zwar nicht mit den markerschütternden Hexen-Vocals von Sängerin Edna Bejarano, dafür aber mit der groove-metallischen Wucht eines Berserkers, dass man sich beim Headbängen am liebsten den Schädel auf der Tischplatte blutig schlagen möchte. Das sechste Stück wurde live bei einem Konzert in Rio de Janeiro aufgenommen. 

VÖ: 06.09.17

Verfügbar: CD & Metalbox CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://theprovidencehorrormetal.bandcamp.com/album/evil-dread-ep-2017

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhafte EP, gehört in JEDE Sammlung, EP für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gute EP, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Gute EP, empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Kollektion

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare EPs im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliche EP, sollte man umtauschen dürfen. Für Edel-Fans

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt viel Besseres von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilige EP, kann man dem Feind zu Weihnachten schenken

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwache EP, CD oder Vinyl und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhafte EP, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx