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In der Rubrik Reggae Album des Monats findest Du das Reggae Album, das im letzten Monat von allen gehörten und rezensierten Reggae Alben mit dem besten Notendurchschnitt bewertet worden ist. Im letzten Monat haben wir uns für das Album “Live At Rockpalast - Cologne 1990” von der britischen Band ASWAD entschieden. Das Album wurde mit dem Notendurchschnitt 1,840 bewertet.

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ASWAD “LIVE AT ROCKPALAST - Cologne 1980”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Aswad - Live At Rockpalast DVD

TITELVERZEICHNIS:

01.  Only Jah Children
02.  I A Rebel Soul
03.  Back To Africa
04.  Sons Of Criminals
05.  Concrete Slaveship
06.  Rainbow Culture
07.  Not Guilty
08.  Three Babylon
09.  Natural Progression

Line up:

Brinsley Forde (Guitar, Vocals)
Angus Gaye (Drums, Vocals)
Tony Robinson (Vocals)
Dennis Levi (Percussion)
Clifton Morrison (Keyboards)
Martin Augustine (Leadguitar)

Dauer: 60 Minuten
Screen Format: 4:3
VÖ: 25.11.16

ROOTS REGGAE

Für Fans von: Israel Vibration - Steel Pulse - Third World - Matumbi

ENGLAND

AWAD - neben “Steel Pulse”, “Third World”, “Black Uhuru” und dem meiner Meinung nach - auch wenn jetzt gleich wieder ein paar Droh-Mails aus Eisingen kommen - viel zu hoch eingeschätzten “Bob Marley” eine meiner Lieblings-Reggae-Bands der 80er und 90er Jahre. Viele Jahre, bevor die Gruppe ihre kommerziell erfolgreichste Phase durchlebte mit den Hits “Don’t Turn Around”, “Give A Little Love”, “Best Of My Love” (eine Cover Version des US Gruppe “The Eagles”) und “Fire”, ist die 1975 gegründete Formation von den Rockpalast-Machern - was auch wieder Beleg ist für deren innovative Herangehensweise - eingeladen, um ein Konzert im Kölner WDR-Studio B für den Westdeutschen Rundfunk zu spielen. Das Konzert vom 03. Juli 1980 gibt es jetzt als feines Häppchen für die “real reggae lovers” als DVD, DVD+2CD und als 3er Vinyl-LP-Set.

Beim Start der DVD gibt es keine nervende Werbung, sondern gleich das Menü, in dem man zwischen “Concert”, der “Setlist” und “Trailer” auswählen kann. In der Trailer-Sektion stehen je ein Song von “Black Uhruru”, “Joe Jackson”, “Jackie Levon” und “Jimmy Lindsey” zur Verfügung. Der Sound ist gut und kommt wuchtig (PCM Stereo 2.0) und der Ansage <how ya feelin? ya feelin’ good? Come on!> folgt dann gleich ein zackiger Uptempo Einstieg in das 60minütige Konzert. Von Beginn an wird Tempo gemacht, das zackige “Only Jah Children” - so verrät das 8saitige Booklet - gibt es bisher auf keinem einzigen Studio Album der Band. Am liebsten möchte ich auch gleich von der Couch aufspringen und mittanzen - die Kamera ist ganz nah dran an Sänger Brinsley Forde und zeigt, dass der Mann damals noch keine Goldkronen oder ähnliche Schätze im Mund/Hals hatte. Leadgitarrist Martin Augustine startet seinen ersten feinen gut temperierten Solo.

Der faszinierende Mix aus Roots Reggae, New Wave Rock und schaukelndem Rock Steady setzt sich fort mit “I A Rebel Soul”- im Hintergrund fällt das nostalgische “Rockpalast”-Emblem ins Auge - Bassist Tony Robinson trägt einen saucoolen Hut, der mich spontan zur Aussage <so einen möchte ich auch> veranlasst. “Back To Africa” ist das romantisch-melancholische Brüderchen von “Third World”s “Cold Sweat” - der Song handelt ebenfalls von  Sklaverei, dem menschenverachtendem  Ku Glucks Klan und die Rückführung der schwarzen Volkes ins Mutterland. Ist gleichzeitig einer der Titel meiner ersten gekauften “Aswad”-Platte aus dem Jahr 1981 - veröffentlicht von Island Records als “Showcase” - die Originalbesetzung bestand neben Gaye, Forde zurzeit der Aufnahme (1976) aus Donald Griffiths (Gitarre), George Oban (Bass), Courtney Hemmings (Keyboards).

Das (sitzende!) Publikum applaudiert artig zwischen den Stücken und fordert am Ende noch eine Zugabe, die mit der “Natural Progression” erfüllt wird: Eine Perkussion-Reggae-Dub-Roots-Rock-Orgie”, bei der sämtliche Musiker noch mal richtig aufdrehen - 9 ½ Minuten, die man am liebsten in einer Endlosschleife laufen lassen möchte. Ein weitere Zugabe habe ich mir dann selbst ausgesucht in der Trailer-Sektion - das Live Video “Guess Who’s Coming To Dinner” von “Black Uhuru”, die ein Jahr später in der langen Rocknacht im Oktober 1981 dafür sorgen sollten, dass der noch junge “Reggae” die Wahrnehmung der rockmusikalischen Öffentlichkeit erhöhen sollte. Das damalige Konzert der Band aus dem jamaikanischen Kingston ist im Oktober 2016 von MIG Music veröffentlicht worden.

FAZIT: Authentischer Roots Reggae, der auch 36 Jahre später nichts von seiner Faszination verloren hat. Das knapp 60minütige Konzert vom Juli 1980 bringt das nostalgische Flair der ersten Rockpaläste ins Wohnzimmer. Sich mit Bier und und ’ner Tüte Sinsemilla versorgen und zur DVD schwoofen! Und ein Schmankerl zum Angeben bei Euren Kumpels: Wenn Ihr mal nach der Bedeutung des Namens “Aswad” gefragt werden solltet - das ist ein männlicher arabischer Name, der mit “Schwarz” übersetzt wird.

VÖ: 25.11.16

Verfügbarkeit: DVD & DVD+CD & 2-Vinyl-LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/aswad-2/  &   https://myspace.com/aswaduk/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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