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In der Rubrik Re-Issue des Monats findest Du die Wiederveröffentlichung, die im letzten Monat von allen gehörten und rezensierten Re-Issue Alben mit dem besten Notendurchschnitt bewertet worden ist.

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Wishbone Ash “Twin Barrels Burning”  (Expanded Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe B

Tracklisting CD 1:

01. Engine Overheat
02. Can’t Fight Love
03. Genevieve
04. Me And My Guitar
05. Hold On
06. Streets Of Shame
07. No More Lonely Nights
08. Angels Have Mercy
09. Wind Up
10. Cat And Dog Fight (Bonus Track)
11. Go For The Gold (Bonus Track)
12. Night Hawker (Bonus Track)

Tracklisting CD 2:

01. Engine Overheat (US Mix)
02. Can’t Fight Love (US Mix)
03. No More Lonely Nights (US Mix)
04. Wind Up (US Mix)
05. Streets Of Shame (US Mix)
06. My Guitar (US Mix)
07. Hold On (US Mix)
08. Genevieve (US Mix)
09. Angels Have Mercy (US Mix)

Label: Cherry Records
Web: www.cherryred.co.uk

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Coney Hatch - Fotomaker - Angel - Kingdom Come

ENGLAND

Kaum eine andere Band hat so viele Veränderungen durchlebt wie die britische Gruppe WISHBONE ASH. 1969 gegründet hatte die Band ihre erfolgreichste Phase in den Jahren 1970 bis 1975, in denen so glorreiche Alben wie „Wishbone Ash“, „Pilgrim“, „Argus“ oder das Doppel Album „Live Dates“ veröffentlicht worden waren. 1975 gab es dann den ersten markanten Einschnitt, als Gitarrist Ted Turner die Gruppe verließ und der US-Gitarrist Laurie Wisefield dessen Posten übernahm. Von da an waren Sound und Konzept stetigen Veränderungen unterworfen und die variablen Changes sorgten immer wieder mal für Unmut und Diskussionen bei Fans, die aber trotz allem nie das schlingernde Schiff verließen, sondern immer tapfer und stoisch den Pfaden des Quartetts folgten, die seit einigen Jahren nach diversen Rechsstreitigkeiten in zwei unterschiedlichen Formationen unterwegs sind. Ich habe schon beide Gruppen gesehen und meiner Meinung nach haben eigentlich alle Beide ihre Daseinsberechtigung. Je mehr „Wishbone Ash“, desto besser finde ich! 1982 war die Band jedenfalls noch als alleinstehendes Projekt unterwegs, Chefsänger Martin Turner, der mit seinem Gesang und dem lyrischen Bass-Spiel den WA-Sound von Beginn an wesentlich geprägt hatte, war schon beim 81er Vorgänger „Number The Brave“ nicht mehr dabei gewesen, seinen Job hatte für das neue Album der von ”Uriah Heep” gekommene Trevor Bolder übernommen, Wisefield und Andy Powell bespielten weiter die Gitarren, von den ehemaligen genialen zweistimmigen Battles gab es allerdings nur noch ganz wenige zu hören, diese Stilistik wurden mittlerweile von Newcomern wie „Iron Maiden“ wesentlich aufregender praktiziert. „Twin Barrels Burning“ präsentierte sich zudem hardrockiger denn je zuvor – alles schön dem US Mainstream angepasst – es war seit “New England” der große Wunsch gewesen, sich in den USA markanter zu etablieren, was aber gesamtgesehen doch nie so wirklich klappte, weil die dortige Konkurrenz viel zu groß war und mittlerweile auch musikalisch auf höherstehenderem Niveau spielte - aus Kanada beispielsweise waren es großartige Truppen wie „Rush“ oder „Triumph“, bei deren US Touren WS auch  als Support Band engagiert wurden.

Wer dieses Album hier noch gar nicht kennt: „Engine Overheat“ startet mit wuchtigen Riffs – Andy Powell verliert sich in einer sehr guten Slidegitarrenorgie – auch perkussiv punktet der Opener und etabliert sich zu einem gut tanzbaren (115 bpm) Classic Rocker. Ganz klar einer der besten Songs der WA-Phase der Jahre 1979-1985! Weitere Highlights sind das funk-rockige „Me And My Guitar“ sowie „Streets Of Shame“, der Rest wie u. a. „Can’t Fight Love“ und „No More Lonely Nights“ passt sich ganz klar den damaligen ohrwurm-trächtigen Hörgewohnheiten („Def Leppard“, „Foreigner“, „Little River Band“) und – das muss fairerweise auch gesagt werden – WA waren zu dieser Zeit nach dem Ausstieg von Martin Turner gesangstechnisch nicht mehr auf dem Niveau der ersten Jahre, was sich vor allem in den melodiöseren Titeln wie „Hold On“ zeigt. Interessant wird es für die älteren Fans bei den drei bis dato noch nicht veröffentlichten Bonus Tracks, die durchaus abrocken und verwunderlich ist, dass man diese guten Tracks „Night Hawker“, „Go For The Gold“ oder „Cat And Dog Fight“ seinerzeit nicht auf das Original Album mit draufgepackt hat. CD 2 beinhaltet die alternativen US Mix-Versionen des Albums, für mich nichts Neues, weil ich mir schon damals immer viel lieber die US Alben besorgt habe, wer ein gutes Ohr hat, merkt schon ein paar klangliche Unterschiede. Auch die instrumentalen Arrangements unterscheiden sich nuanciert – gut zu hören in „Hold On“, zu dessen Beginn in der US Version die in gutem Tempo gespielten Geschwindigkeits-Arpeggios aus dem Mix genommen worden sind, weil damit wohl mancher Radiohörer überfordert gewesen wäre. Was bei mir schon damals in den 80er Jahren die Vermutung ausgelöst hat – wer nicht viel Ahnung von Musik hat, hört Radio – alle Anderen wissen den wirklichen Wert von guter Musik zu schätzen.

Abschließende Info: Nach diesem Album stieg Laurie Wisefield aus der Band aus, verschwand erst mal von der Bildfläche, damals gab es halt noch nicht die internationale Web-Vernetzung, bei der jede noch so kleine Spur verfolgbar ist. Erst 1990 sollte er wieder für ein „A-ha“-Erlebnis bei vielen Musikfans sorgen, als er im Lineup der Tourband von „Tina Turner“ auftauchte. Er ist auch auf dem Album “Live In Europe” der US Sängerin zu hören.

VÖ: 09.02.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Die Einen http://wishboneash.com/  und die Anderen:  https://www.martinturnermusic.com/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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