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In der Rubrik RE-ISSUE ALBUM DES MONATS findest Du die Wiederveröffentlichung, die im letzten Monat von allen gehörten und rezensierten Re-Issue Alben mit dem besten Notendurchschnitt bewertet worden ist. Im letzten Monat haben wir uns für das Kult Debüt der Prog Rock Band TWENTY SIXTY SIX AND THEN entschiedenn. Das Album wurde mit einem Notendurchschnitt von 1,791 bewertet.

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Twenty Sixty Six And Then “Reflections On The Future”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Twenty Sixty Six And Then - Reflections On The Future

Twenty Sixty Six And Then - Reflections Artwork

Tracklisting CD 1:

01.  At My Home
02.  Autumn
03.  Butterking
04.  Reflections On The Future
05.  How Would You Feel
06.  At My Home (Studio Live Version) (07:58)

Line Up:

Geff Harrsion (vocals)
Neit Marvos (organ)
Steve Robinson (organ, piano, vibraphon)
Gagey Mrozeck (guitar)
Dieter Bauer (bass)
Konstantin Heinrich Bommarius (drums)

Special Guest:

Wolfgang Schönbrot (flute, Track 06)

Tracklisting CD 2:

01. The Way I Feel Today (Studio Live V) (11:11)
02. Spring (Duet For Two Hammonds) (13:02)
03. I Wanna Stay (Munich Session) (03:59)
04. Time Can’t Take It Away (Munich Session) (04:40)
05. Winter (Demo 1970)
06. I Saw The World (Demo 1970)
07. Steve Robinson (You Are Under My Skin) (04:34)

Special Guests:

Donna Summer (vocals, Track 04)
Wolfang Schönbrot (flute, sax, Track 01)
Curt Cress (drums, Tracks 03 & 04)
Davy Crockett (bass, Track 03)

Label:

MIG Music GmbH
Web: www.music-gmbh.de

PROGRESSIVE ROCK

Für Fans von: Babe Ruth – King Crimson – King Pin Meh – Yes (60er)

DEUTSCHLAND

GEFF HARRISON – der Name ist natürlich Programm bei jedem, der sich halbwegs in der deutschen Rock Szene auskennt. Der Mann mit englischem Namen ist nach Deutschland „ausgewandert“, wurde Anfang der 70er heimisch im Mannheimer Raum und war dort auch Bestandteil einer der interessantesten Rock Bands der 70er Jahre.  Damals gab es leider noch nicht die Medienvielfalt der heutigen Zeit, im Jahr 2017 würde diese Gruppe wohl zu einer der herausragenden Erscheinungen der jetzigen Musikszene gehören. Im Jahr 1972 haben TWENTY SIXTY SIX AND THEN das Album „Reflections On The Future“ veröffentlicht – ein spritziges Feuerwerk, das mit einem furiosen Mix aus Fusion-Jazz-Rock, Psychedelic Kraut und progressivem Art Rock begeistert. Das originale Album (5 Stücke) ist jetzt um (auf CD 1) einen plus (auf der Bonus Disc 2) sieben Tracks ergänzt worden und stellt mit diesem Package ein absolutes Must Have für Prog Rock Fans und Musiksammler dar. Der ausgedehnte Titelsong (15:47 Minuten) erinnert an die epischen 60er Jahre Meisterwerke der britischen Gruppe „Yes“, wobei ab & an die Musiker auch auf Fragmente der damals zeitgenössischen Musik zurückgegriffen haben (in Minute 02:30 vermeine ich einen kurzen “Ray-Charles-Hit The Road Jack-Gedächtnis”-Riff zu erkennen), STEVE ROBINSON war damals neben seiner Tätigkeit als Keyboarder zudem noch einer der wenigen Vibraphonisten im Genre. Und wer sich seinerzeit an den Gitarrenorgien von Jimmy Page (auf den ersten Zep-Alben) ergötzen konnte, bekommt hier mit GAGEY MROZECK einen Saitenspezialisten zu hören, der damals mindestens auf dem Niveau wie der Zep-Gitarrist gespielt hat. Mit „Reflections On The Future“ hatten die 6 Protagonisten der Band ein Meisterwerk geschaffen, das auch heute noch einzigartig ist und mitreißt. Leider sollte es das einzige Album der Band bleiben.

Auch die Querflöte fand damals ihre Einsatzberechtigung in „At My Home“. Und zwar auf der Re-Issue in der „Studio Live Version“, einer weiteren alternativen Hammer-Version dieses Stücks! Gespielt von WOLFGANG SCHÖNBROT, der auf CD 2 ebenfalls zu hören ist in der 11:11 Minuten langen „Studio Live Version“ von „The Way I Feel Today“, einem Track, der damals ebenfalls nicht auf die Original LP gepackt worden war. Einer der Gründe war - hat mir Steve Robinson bei einem Telefonat erzählt - dass das Medium Vinyl-Schallplatten seinerzeit nicht die klangtechnische Kapazität für überlange Alben besaß.  Ich habe die ganze Zeit überlegt, an wen mich die charismatische Reibeisenstimme von Harrison erinnert und spätestens beim Hören dieses Bonus Tracks erlebe ich mein Deja Vu: Der Mann hört sich an wie Leslie West (von der Gruppe „Mountain“) zu dessen besten Zeiten.

Im „Spring (Duet For Two Hammonds)“ – sicherlich irgendwo inspiriert vom „Deep Purple“-Monster „Child In Time“ – orgeln VEIT MARVOS und Komponist STEVE ROBINSON um die Wette, von letzterem Musiker gibt es noch eine (ebenfalls bis dato) neuere unveröffentlichte soul-jazzige Nummer „You Are Under My Skin“, in dem der Gitarrist THOMAS KLAMA mit coolen hardrockigen „Steve-Vai“-Licks herumwühlt. Das Stück war seinerzeit für das Album geschrieben worden, wurde aber nicht berücksichtigt. Später hat Rainer Geyer, wie der Komponist mit Geburtsnamen heißt, den Song in den 80er Jahren auf einem Vierspurrekorder neu aufgenommen. Gesang und Gitarre wurden in einem Take eingespielt. Die elektronischen Drums hat “Konni” Bommarius beigesteuert.

Bei einer Münchener Recording Session waren die Tracks „I Wanna Stay“ und „Time Can’t Take It Away“ eingespielt worden, am Schlagzeug saß mit dem Jazz Drummer Curt Cress (u. a. auch für „Passport“ aktiv) kein Unbekannter, im Hintergrund ist eine gewisse DONNA SUMMER (!!) zu hören, die einige Jahre später unter der Fuchtel von Giorgio Moroder den internationen Hit „Love To Love You, Baby“) landen sollte. Geil wie in fast jedem Stück das Gitarrensolo von GAGEY MROZECK und Chefsänger GEFF HARRISON drückt eine seiner eindringlichsten Performances ins Mikrofon. Ein sensationelles Kultstück! Zwei rare 1970er Demo Versionen von „Winter“ und „I Saw The World“ komplettieren die phantastische Re-Issue des Albums „Reflections On The Future“ – im Nachhinein betrachtet ein kultiges Meisterwerk deutscher Rockgeschichte!

Das für damalige Zeiten gut passende futuristische Cover hat der Freiburger Künstler Günter Karl Bose entworfen. Aufgenommen hatte man das Album im Studio von Dieter Dirks, der Anfang der 70er neben Conny Planck in Musikerkreisen als einer beliebtesten Produzenten  gehandelt wurde. Im 12seitigen Booklet gibt es dokumentarische Infos zur Entstehungsgeschichte der Band und zum weiteren Werdegang der Musiker. Schlagzeuger Konstantin Heinrich „Bommi“ Bommarius, der danach bis 1976 in der Gruppe „Karthago“ gespielt hat, ist 2014 bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Ihm ist die Re-Issue auch gewidmet worden. Hier ist die diesbezügliche  Archivmeldung vom Nachrichtenportal Rhein-Neckar. Weitere Infos zu den Musikern und ihren späteren Nachfolge-Projekten gibt es im Mai in unserem exklusiven Special “Art & Fusion Rock in Deutschland”.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/twenty-sixty-six-and-then-2/

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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