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Du befindest Dich in der Rubrik DIE TOP 10 ALBEN. An dieser Stelle gibt es regelmässig am Samstag Morgen die beste CD der Woche (“Ohrgasmus der Woche” = die CD mit dem besten Notendurchschnitt aller rezensierten CDs der Vorwoche) und danach die weiteren besten CD-Bewertungen der Vorwoche - quer gemischt durch alle Genres. Wenn Du zu den neuen oder älteren CDs der jeweiligen Genres möchtest, klicke einfach auf die Menü-Reiter in der Übersicht.

Das sind die 10 TOP Alben, die in der 09. Kalenderwoche (28. Februar 2017 - 05. März 2017) bewertet worden sind. Den “Ohrgasmus der Woche” beschert uns erneut ein Live-Album mit einem Konzert, das vor über 40 Jahren im WDR-Rockpalast-Studio aufgenommen worden ist. PAT TRAVERS und “Live At Rockpalast - Cologne 1976” wurde mit einem Notendurchschnitt (NDS) von 1,806 bewertet. Knapp dahinter konnte sich das Debüt Studio Album des deutschen Duos DRY DUDES platzieren. Für “Fairytale” gab den NDS 1,812! Wie schon in der 47. KW 2016 (mit “Another Green Mile”) gelang KLAUS SCHULZE auch mit “Ballett 3 & 4” der Sprung in die wöchentliche TOP 10 - den NDS von 1,833 gab es für das Doppel-Album. Knapp die 09er Grenze verfehlt haben die US Alternative Rocker WILD ADRIATIC - ”Feel” wurde mit 1,852 bewertet. Und zum ersten Mal überhaupt in den Dr. Music Charts befindet sich die spanische Rock Gruppe FURA . “Mutandis” erzielte einen NDS von 1,937.

TOP ALBEN KW 09

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DER OHRGASMUS DER WOCHE

Pat Travers “Live At Rockpalast - Cologne 1976”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pat Travers RP 1976 MIG by Manfred Becker

TITELVERZEICHNIS:

01.  As My Life Flies
02.  Stop And Smile
03.  Hooked On Music
04.  Feelin’ Right
05.  Need Love
06.  You Don’t Love Me
07.  Statesboro Blues
08.  Medley 1 & 2
09.  Boom Boom
10.  Rock And Roll Susie
11.  Makes No Difference

Line Up:

Pat Travers (vocals, guitars)
Peter “Mars” Cowling (bass)
Nicko McBrain (drums)

Label: MiG Music GmbH
Web: www.migmusic.de

Das linke Bild zeigt Pat Travers beim RP-Auftritt, wie er gerade die mit einem Humbucker Pickup ausgestattete Fender Telecaster Custom bearbeitet. Als Effektgeräte nutzte er einen MXR Phaser 100 und den Cry Baby Wah Wah
(Pressefoto Pat Travers Band MIG by Manfred Becker)

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Rory Gallagher - Johnny Winter - Frank Marino

KANADA

Eigentlich sollte ich diese Zeilen gar nicht schreiben, weil ich eindeutig befangen bin, ich gestehe das. Seit ich 1976 das erste Album von PAT TRAVERS entdeckt habe, bin ich Fan des Gitarristen/Musikers/Sängers/Songwriters – habe mir eigentlich jede LP/CD/MC ins Regal gestellt – auch als – so Mitte der 80er Jahre – der Ideenfluss des Kanadiers zunächst erst mal versiegt schien und es auch ein paar mittelmäßige Alben gegeben hatte. Warum auch immer – es interessierte mich nicht. Rein in die Sammlung und gut. Am 04. November 1976 war Pat zu Gast im Rockpalast gewesen – Fingerzeig dafür, wie weit die Macher des Projekts ihrer Zeit voraus waren, denn die große kommerziell erfolgreiche Zeit von PT sollte erst etwas später mit dem sensationell guten Album „Crash And Burn“ folgen. Heute undenkbar, weil doch nur Musik gespielt wird, die auch irgendwo genügend Publikum garantiert. Und weil ich das Album keinem anderen überlassen möchte (sorry, Bertram), müsst Ihr halt nun leider mit meiner sehr subjektiven statt objektiven Meinung vorlieb nehmen. Jetzt gibt es das damalige 76er Konzert endlich als Mega Package (CD+DVD) von MIG und während ich hier herumlabere, laufen die ersten Trailer mit Vorschau-Videos auf weitere Veröffentlichungen von UFO („Doctor Doctor“) oder IAN HUNTER.

11 Stücke gab es im Konzert und als die Rockpalast-Thema-Melodie erschallt, greife ich blind nach rechts zum Kasten Brinkhoffs No 1, köpfe die erste Bottle und mache mich bereit auf 55 Minuten Rockparty. „As Time Flies“ ist der erste Titel, der gleich bluesrockig abgeht, Bassist Peter „Mars“ Cowling steht locker und cool am Fender Bass wie ein Buchhalter und bildet den perfekten Ruhepol zwischen dem leidenschaftlich losrockenden Gitarristen und dem relaxt umher holzenden Drummer Nicko McBrain (fränkische Mäddl Fans werden jetzt natürlich denken <häh, ist dass nich der ...???>  yep ... genau - Der, der später auch bei „Iron Maiden“ angeheuerte hatte. McBrain war erst im Herbst 1976 zur Pat Travers Band gestoßen und ersetzte den Schlagzeuger Roy Dyke.

Danach gibt es verhaltenen Applaus des schüchternen Publikums, das noch nicht so recht weiß, wo sie das heavybluesrockige Trio einordnen soll. Auch „Stop And Smile“ grooved geil , Pat mit blankem Oberkörper, wirft einen “Oh Yeah”-Growl ins Mikro, spielt ein paar Akkorde, die vom A/DA Flanger zementiert werden, bevor er zum ersten kurzen Solo ausholt, einer Mischung aus funky Licks und pentatonischer Blues-Skalen-Ekstase.

Pat bedankt sich artig beim (sitzenden) Publikum für den lauter werdenden Applaus und nach kurzer Beratungspause gibt es „Hooked On Music“, mit dem er noch vor dem 3 Jahre später folgenden legendären Auftritt von „Mothers Finest“ zeigte, wie gut Funk und Rock miteinander funktionieren. Das Stück zeigt, wie tight die drei Musiker zusammen gespielt haben, und Pat legt dann los mit dem besten Solo bis dahin, geile Blues-Licks scharf angerissen, greift über mit der rechten Hand (a la Rory Gallagher) und treibt seine Gefährten zum Crescendo, um dann in den höchsten Lagen seines Gitarrenhalses auch ein paar „Hendrix“-Riffs hervorzuholen.

Funky geht’s weiter mit „Feelin Right“ – Bassist Cowling bedient keine gängigen Schemata, sondern spielt vom Thema losgelöste Figuren und besinnt sich aber in der groovenden Hookline auf die Basics, um dann wieder während Pat’s Gitarrensolo eigene Wege zu gehen. In ”Need Love” - <this is one for the ladies> kündigt Pat an – gibt es bereits ansatzweise Fragmente des späteren Solos des Rock-Hammers “Gettin’ Betta” zu hören. Pat hat im Konzert eine Fender Telecaster gespielt, vor dem Klassiker „You Don’t Love Me“ sattelt er sich seine Gibson Melody Maker um und legt nach dem Statement <this one is for the guys who have trouble with their women> los – lange vor Blackfoot und Molly Hatchet - mit einem knackigen Southern Metal Cracker – und - hell yeah – natürlich gibt es auch eine Slidegitarreneinlage, die nicht hinter einem Duane Allman zurückstehen muss. Es geht weiter zum Taj Mahal-Klassiker „Statesboro Blues“, der hier in einer starken Blues-Headbänger-Version zelebriert wird. PT spielt mit dem Publikum – wirft stille Pausen ein – und hat viel Spaß mit dem Boogie Rocker.

Und mittlerweile klatscht das Pub bereits bevor der Song zu Ende ist. Pat stellt die Band vor und entschuldigt sich gleichzeitig, dass er seine Gitarre nachstimmen muss und kündigt Niko vom Hackney in London an, Der (ebenfalls englische) Bassist Mars ergreift das Wort und stellt in ulkigem “Cockney”-English Pat from Toronto vor. Das darauf folgende 06:17 Minuten lange „Medley“ bringt einen Hauch authentischen Heavy Blues Prog Rock ins Rockpalast Studio. Danach jetzt geht es wieder zur Telecaster – „Boom Boom“ steht an – vorher wird noch schnell das Drumset gestimmt. <i think we need another drumkey> Ein Drum Technician wird auf die Bühne gebeten und dann gibt es die “Rock And Roll Suzie”, die PT für seine old lady (in den USA in Rockerkreisen gebräuchliche Bezeichnung für das Herzblatt und da bekomme ich gleich wieder Bock, mir die komplett SOA-Serie reinzuziehen!) geschrieben hatte. Und wie er seine Liebste schätzt, zeigt PT im saugeilen Gitarrensolo.

Und wen es interessiert, ich habe hier mal ein paar Links zusammengetragen mit meinen 5 “Pat Travers-Faves”. Auf Videoclips habe ich verzichtet, weil diese Songs a) meistens nicht in guter Videoqualität vorliegen und b) von deutschen Fans aufgrund der immer noch andauernden Youtube-Gema-Querelen nicht angesehen werden können:

https://youtu.be/uM0weRWS6EA

https://youtu.be/6z_YChE-ZXo

https://youtu.be/oBf1e6WWWA0 

https://youtu.be/1deQ9FWKmKE 

https://youtu.be/L_2Yxke1wGY 

FAZIT: Schade, dass PAT TRAVERS immer nur auf den von zahlreichen Cover Bands gespielten Klassiker „Boom Boom“ festgenagelt wird, der Mann ist vielseitiger, als er in vielen Medien dargestellt wird. Geile Stimme, herausragende Gitarrentechnik, erstklassige Live Performances – ich sehe ihn auf jeden Fall auf einer Stufe mit Rory, Johnny und Frank (Marino). 62 Minuten ungehobelter authentischer Classic Heavy Blues Rock – die PAT TRAVERS BAND mit einem zeitlosen Konzert, das auch heute noch zum Besten gehört, das seine Visitenkarte im Rockpalast abgegeben hat. Und im 8seitigen Booklet gibt es rare Photos, die während des Rockpalast-Soundchecks aufgenommen worden sind.

VÖ: 24.02.17

Verfügbarkeit: DVD + CD

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.pattravers.com  & https://youtu.be/L17NDCryZ1A & https://youtu.be/LvD9KCNYjv8

NDS: 1,806

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DRY DUDES “FAIRYTALE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dry Dudes - Fairytale

TITELVERZEICHNIS:

01.  Dreams (feat. Schola Surworld)
02.  Wrong Man
03.  Nobody’s Perfect
04.  Nothing Left
05.  Runaway
06.  She
07.  That Was Love
08.  The One
09.  Sunset
10.  U!
11.  Safety Glass
12.  Fairytale

Label: timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Ed Sheeran - Daniel Powter - Mumford & Sons

DEUTSCHLAND

Akustische Gitarrenakkorde eröffnen die „Fairytale“, die von zwei jungen Musikern aus dem norddeutschen Raum erzählt wird, ansatzweise erinnert der Auftakt an die Musik von „Ed Sheeran“, toll abgestimmte Satzgesänge runden das Stück ab <everything you’ve built in hours – can be destroyed in seconds for you – never giv up your dreams, realize – you should never let the go, just hold on tight> mahnt der Sänger dass sich selbst auferlegte „Dreams“ (Träume) eigentlich nie aufgegeben werden sollten, bis man sie verwirklicht hat, auch wenn sich mal der eine oder andere größere Stein in den zu beschreitenden Weg gerollt hat.

Alle Texte gibt es in der 16seitigen Beilage. In den Produktionsinfos lese ich dann auch, dass der zauberhaft klingende und wundervoll arrangierte Chorgesang von „Schola Surworld“ getätigt worden sind. Ein Schülerchor der Pfarreigemeinschaft St. Barbara im niedersächsischen Börger. Weitere Infos dazu im Infokasten unten. Erstaunlicherweise handelt es sich bei den DRY DUDES um deutsche Künstler, Erwin Holm singt und Patrick Schütte spielt Gitarre. Beide haben sich im Sommer 2015 bei einem Musikwettbewerb getroffen, sie stellten fest, dass musikalischer Anspruch und Songideen auf einer Wellenlinie liegen und beschlossen, den musikalischen Trampelpfad durchs unwegsame Dickicht hinein ins Licht miteinander zu beschreiten.

Sehr schön die zart angedeutete Mundharmonika im „bob-dylan“esquen „That Was Love“, vom Stück gibt es einen (etwas älteren) Videoclip – der Song selbst (die Album-Version) ist ein hypnotisches Ohrwurm-Monster, das Gefühle freisetzt und was die Gitarren betrifft, mich an die großen Klassiker der wohl besten Acoustic Westcoast Pop Gruppe aller Zeiten, nämlich „America“ erinnert. Mein absoluter persofave des Albums!

In „U!“ begeistert Gitarrist Patrick mit filigranen Akkorden, der Rhythmus wird dezent angedeutet durch perkussives Klopfen auf dem Holz des Instruments und Erwin flattert gekonnt zwischen Laut & Leise, Gefühl und Ausbruch und so verleihen die beiden Protagonisten dem Begriff Musikperle eine gänzlich neue Bedeutung - so einfach gestrickt und doch meisterhaft inszeniert kann ein simpler Song sein. Das Tempo wird wieder angezogen in „Safety Glass“, in dem Erwin toll akzentuierte Phrasierungen ins Mikro wirft, atmosphärisch geht’s etwas in Richtung „U2“, „Simple Minds“ oder „Water Boys“. Weitere Highlights sind „Nobody’s Perfect“, in dem Patrick in einem kurzen Solo zeigt, dass er richtig abrocken kann, die Ballade „Nothing Left“ entwickelt sich nach ruhigem Beginn zur epischen Hymne und das pop-rockige „The One“, das den oft getätigten Vergleichen zu „Ed Sheeran“ wohl am nächsten kommt. Und während Otis Redding am “Dock Of The Bay” die Ankunft der Baumwolldampfer beobachtet, haben sich die DRY DUDES zu einem romantisch-musikalischen Tête-à-Tête in der idyllischen Kulturlandschaft im Emsland niedergelassen und betrachten den Emotionen freisetzenden „Sunset“.

FAZIT: In der heutigen Zeit sind Tonträgerfirmen, Fans und manchmal auch die Kritiker immer schnell mit Lobeshymnen und Huldigungen an der Tagesordnung, im Falle DRY DUDES muss ich gestehen, dass ich einfach nur feststelle, dass „Fairytale“ ein Hammer von einem Album ist mit 12 klasse Songs, von denen jeder durch seine Einfachheit und trotzdem einen bunt gebündelten Strauß an Melodien und  Performance besticht. Und einen wichtigen Teil dazu hat – das sollte nicht unerwähnt bleiben – mit Sicherheit Produzent Jörg Seemann von den „Noiseless Studios“ aus Rhede beigetragen, der den beiden Musikern einen tollen Mix gebastelt hat, bei dem einfach jede Note dort ist, wo sie hingehört.

VÖ: 20.01.17

Verfügbarkeit: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.drydudes.de/ & https://youtu.be/fYQWfwMy94E

NDS: 1,812

INFO: Gitarrist Patrick Schütte engagiert sich auch in seiner Pfarrgemeinde und betreut den Schülerchor “Schola Surworld”, der eine tragende Rolle im Song “Dreams” übernimmt. Wer in der Nähe der Gemeinde wohnt, gerne singt und sich in einem zeitgenössischen Kirchenchor verwirklichen möchte, ist jederzeit willkommen, sich bei Patrick zu melden. Hier ist der Gitarrist als Dirigent einer power-poppigen Version des “Queen”-Klassikers “Another One Bites The Dust”: https://youtu.be/O3sIVwiU8w8

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KLAUS SCHULZE “BALLETT 3 & 4”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Klaus Schulze - Ballett 3 + 4

TRACKLISTING CD 1: (TT: 79:10)

01.  Ballett 3: My Ty She (75:40)
02.  Schauer der Vorwelt (03:30) - Bonus Track

TRACKLISTING CD 2: (TT: 77:59)

01.  Ballett 4: Mellowtrone (13:53)
02.  Ballett 4: Soft’n’Groovy (30:00)
03.  Ballett 4: To Be Flat (23:52)
04.  Eleven 2 Eleven (10:14) - Bonus Track

Label: MIG-Music GmbH
Web: www.mig-music.de

 

AMBIENT ELECTRONIC

Für Fans von: Peter Baumann - Roedelius - Ryuichi Sakamoto

DEUTSCHLAND

Nach einer kleiner anfänglichen Herausforderung liegt sie dann endlich im Player – die neue Doppel CD von KLAUS SCHULZE, dem Elektronikpapst aus Deutschland. Die CD war so dermaßen in das Digipack genagelt, dass es mir nur mit Kraftaufwand gelang, die Disc aus den Klammern zu lösen. Das sind dann die Momente, in denen ich erkenne, dass sich mein regelmäßiger Besuch im Fitness-Center doch irgendwo gelohnt hat.

<was wäre aus dem schlagzeuger klaus schulze geworden, hätte nicht ein geiwsser dr. robert „bob“ moog ab 1963 seine moog-synthesizer gebaut> möchte Albert Piltz in einem im November 2004 mit dem Klangfetischisten geführten Interview wissen, das im übrigen neben sämtlichen Produktionsnotizen in deutscher und englischer Sprache im 16seitigen beiliegenden Booklet abgedruckt ist. „Ballett 3 & 4“ ist zwar ein kurzweiliges Vergnügen, aber zum Hören wird ein gewisses Maß an Geduld und Zeit verlangt, denn schon der erste Track „My Ty She“ dauert 75:40 Minuten und macht es (zumindest ohne eigene Bearbeitung mit der Software von Magick) nicht möglich, von einem Punkt zum anderen hin & her zu springen. Ist aber auch nicht so vorgesehen, KS sieht gerade in längeren Stücken die Möglichkeit gegeben, sich musikalisch zu verwirklichen.  Die Komposition startet mit weltmusikalischem Ambiente, die aus sensibel weinender Violine, Oboe und Cello bestehende String-Sektion kommt nicht aus der Retorte, sondern wurde „handmade“ von WOLFGANG TIEPOLD, THOMAS KAGERMANN und TOBIAS BECKER eingespielt. Die kammersinfonische Elektronik-Perle gab es schon mal 2000 auf der streng limitierten 10er Box „Contemporay Works“ – toll, dass dieser wundervolle „Long John“ (*) jetzt noch einmal zur Verfügung gestellt wird.

Desweiteren verrät KS, dass er das „Ballett“ (Volume 1 & 2 sind ebenfalls als Doppel-Disc wiederveröffentlicht worden: VÖ: 27.01.17. – liegt uns leider nicht vor) für seine Mutter geschrieben hat, eine ehemalige Tänzerin, die sogar in der Mailänder Scala einige Auftritte gehabt hatte, bevor sie sich in den 40er Jahren ihren Mutterpflichten widmen musste. Andere Zeiten – andere Sitten – heute tanzt eine schwangere Beyonce über die Grammy-Bühne und lässt sich sogar noch im Vorfeld ihrer Niederkunft – natürlich ist auch das gut zu vermarkten – von einem professionellen Fotografen in “Dauphine” Unterwäsche ablichten.

Kommerz war aber noch nie im Sinne von KS, der nach seiner Gruppenphase in den 70ern zu einem der Gründer der heute längst legendären „Berlin School“ gehörte und Musik machen wollte abseits der handelsüblichen Chart-Stigmatisierungen der Industrie. Ab Minute 13:25 setzt JULIA MESSENGER ein mit lieblichem sirenenhaften Gesang – die Dame haben wir schon erwähnt im Rahmen der Re-Isse des Albums „Another Green Mile“. Die australische Songwriterin, die ihre Dienste auch schon DJ Ferry Corsten oder dem „Kraftwerk“er Henning Schmitz zur Verfügung gestellt hat, ist überwiegend im Electronica-Chillout-Umfeld aktiv und hat bereits ein paar Solo Alben veröffentlicht. Hier steuert sie einen phantasievollen Mix aus zarten Melodien und mystischen Silbenfragmenten bei und Tomas Kagermann verziert dazu die sensitive Atmosphäre mit filigran-lyrischem Oboen-Spiel.

Als Bonus Track gibt es ein bisher unveröffentlichtes gruseliges Tech-House-Groove-Monster (140,5 bpm), das zeigt, dass der mittlerweile ja auch schon in seinem siebten Lebensjahrzehnt umher wandelnde KS auch viel Spaß an knackigen Dance-Tracks hat – „Schauer der Vorwelt“ ist hervorragend einsetzbar bei Halloween-Partys oder ähnlichen Events. Wer die holde Maid ist, die in den 3 ½ Minuten voller Entsetzen aus Leibeskräften krakeelt, ist mir bisher leider nicht bekannt. Mit dementsprechender Promotion ginge das Teil auch direkt in die Charts hinein!

CD 2 beinhaltet das 14minütige „Mellowtrone“ und vor allem die Synthesizer-Spezialisten wissen, dass es sich beim Song wohl um eine Liebeserklärung handelt an das Instrument, das popmusikalisch erstmals in den 60er Jahren eingesetzt worden ist (u. a. von den Bands „Genesis“, „King Crimson“, „Nektar“) und auch bis heute noch Bestandteil eines fast jeden Equipment-Sets einer Art Rock oder Electronic Band ist. Mehr zum Instrument, zu seiner Historie und vor allem zur Musik diverser Acts finden Interessierte hier: http://www.planetmellotron.com/

Der Titel „Soft’n’Groovy“ hält genau das, was er verspricht: Ambienten relaxt groovenden Lite-Funk. Und auch hier bringt sich Thomas Kagermann wieder ein mit wundervollem Violinenspiel und exzentrischen Gesangsmelodien, die ein paar dezent versteckte Anleihen beim indischen Solkattu verraten. Ganz stark auch die in der Mitte des Stücks konträr zum Rhythmus gesetzten Pizzicatos.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.klaus-schulze.com & www.klauschulze.net & https://vimeo.com/4577981 (Oldie-Clip)

NDS: 1,833

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WILD ADRIATIC “FEEL”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

FUNK ROCK

Für Fans von: Alabama Shakes - Lenny Kravitz - The Heavy

USA (NEW YORK)

Dem Aussehen nach könnten die 3 Boys von WILD ADRIATIC auch die Söhne von “ZZ Top” sein, wenn allerdings der Funk-Rock-Hammer “Appleton” aus den Lautsprechern dröhnt, möchte ich das Trio in die Kategorie “Lenny Kravitz trifft auf Beastie Boys” einstufen. In der Band spielen Travis Gray (Gitarre, Vocals), Mateo Vosganian (Drums) und Rich Derbyshire (Bassist), “Feel” ist nach dem 2014er “Big Suspicious” das zweite Studio Album der New Yorker und den drei Musikern ist ein rundum gelungenes und sehr kurzweiliges Album gelungen. Blues, Rock, Funk und Soul sind die Ingredienzen für den scharfen Stoff, aus dem neben dem Auftakt noch “Runnin Thru”, das mich an den “Green Manalishi” von Peter Green erinnernde “Cruel Lovin” und “Hurricane Woman” und erwähnt werden muss dazu die Tatsache, dass sich hier mit Frontman Gray eine der besten ”neuen” Stimmen des Jahres 2017 vorstellt.

Wild Adriatic - Feel

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.wildadriatic.com/ & https://soundcloud.com/wildadriatic

NDS: 1,852

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ICHISAN “APERITIV”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ichisan - Aperitiv

TRACKLISTING:

01.  Aperitiv
02.  Hotel Jama
03.  Merces Taxi
04.  Kozmetika
05.  Terminal E
06.  Pomlad
07.  Metamundus
08.  Pistolero
09.  Od Lagune Do Lagune
10.  Professor Viktor
11.  Modri Tunnel

Label: Bordello A Parigi
Web: https://bordelloaparigi.com/

ELECTRONIC DISCO

Für Fans von:  Todd Terje - Amtrac - Deepalma Soul - Art Alfie

SLOWENIEN

Hochprozentiger Electronic-Space-Funk mit jeder Menge abwechslungsreicher Einfälle, den ICHISAN auf seinem ersten Longplay Album „Aperitiv“ kredenzt. Der slowenische Musiker & Produzent Igor Škafar hat seine bisher besten Maxis und Singles in dieser Werkschau beim niederländischen von Otto Kraanen gegründeten Label zusammengefasst. Der Titelsong lullt ein mit chilligem Ennio-Morricone-Americana-Western-Flair, das „Hotel Jama“ blubbert mit groovigen „Giorgio-Moroder“-Loops und das „Mercedes Taxi“ bedient sich irgendwo am Basslauf des „Michael-Jackson“-Klassikers „Billy Jean“ und jeden Moment erwarte ich insgeheim die rhythmisch eingeworfenen Falsetto-Effekte des „King Of Pop“, aber dann übernimmt ein Synthie die Melodieführung und duftet mit einem Hauch von orientalischem Bouquet. „Pomlad“ ist durchzogen von Reggae-Vibes und wenn die Stakkato-Tropfen die Melodie übernehmen, werden vor allem ältere Musikfans an den „Popcorn“-Disco-Oldie von „Hot Butter“ denken, in „Metamundus“ sind es die an die 80er Jahre Acid-House-Ära angelehnten Klangmuster, die zum Tanzen animieren möchten. Mit der „Od Lagune Do Lagune“ gibt es noch einen weiteren coolen funky Track. Ein gutgelauntes Electronic-Pop-Lounge-Album, das zwar irgendwo auch zur Beschallung diverser Hochglanz-Fahrstühle dienen könnte, aber aufgrund guter Grooves niemals in kitschige Gefilde abdriftet.

VÖ: 27.01.17

Verfügbar: CD & 2-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/ichisan

NDS: 1,909

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deadmau5  “STUFF I USED TO DO”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

deadmou5 - Stuff I Used To Do

TRACKLISTING:

01.  Messages From Nowhere
02.  Digitol
03.  Screen Door
04.  Squid
05.  50 Something Cats
06.  Charlie Can’t Dance
07.  My Opinion
08.  HaxPigMeow
09.  Obsidian
10.  Long Walk Off A Short Pier
11.  Support
12.  Superlover
13.  Creep (Alternative Version)

ELECT(ROCK)ONICA

Für Fans von:  Apollo 440 - Pantha Du Prince - Junkie XL

KANADA

Eine ganze Woche lang gibt es “Stuff I Used To Do” zum freien Download, ein 13-Track-Album vom Produzenten deadmau5, der sein neues Album für den 03. März angekündigt hat, dann mit 3 weiteren Stücken, die wie die anderen 13 bisher irgendwo in der Archivkiste des Musikers geschlummert haben und jetzt ihren wohlverdienten Release bekommen. Das Album gibt es auf dem Portal von WeTransfer und nach dem Bestätigen der Cookies stehen die Links oder der Link für den kompletten Set je 1 x 7 Tage lang zur Verfügung. Wer auf den “Big Beat” oder “Electronica Rock” von “Apollo 440” und Konsorten steht, wird bestens bedient.

Hinter dem Pseudonym steckt der kanadische DJ und Dancefloor Mastermind Joel Thomas Zimmermann. Schon in den 90er Jahren hat er mit aufregenden Remixes auf sich aufmerksam gemacht, 2005 gab es das erste Album “Get Scraped”, ein Jahr später mit “Faxing Berlin” den ersten Chart-Eintritt in den USA und wiederum zwei Jahre später den ersten internationalen (gemeinsam mit dem US DJ “Kaskade” absolvierten) Hit “I Remember”.

Der Kanadier bedient sich zwar beim neuen neuen (alten) Material in der übrig gebliebenen Resteverwertung, aber knackige Electro-Rocker wie “Digitol” und “Charlie Can’t Dance” sind aber mindestens genauso hörenswert wie die altbekannten Dancefloor Knaller des Produzenten.  Am 03. Juni 2017 ist deadmou5 zu Gast beim “Big City Beats World Club Dome” in Frankfurt, Tickets zum Event gibt es hier: http://www.worldclubdome.com/tickets

Meine persofaves sind der Chiptune-Dröhner “HaxPigMeow” (1281, bpm), der hämmernde Sledgehammer ”Obsidian” (140,1 bpm) und der funky “Long Walk Off A Short Pier” (108,1 bpm). Angegebene bpm-Zahlen wurden (wie immer exklusiv & ) manuell ausgeführt.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://live.deadmau5.com/  &  https://www.youtube.com/user/deadmau5

NDS: 1,913

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AMARA “PACE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ITALO POP

Für Fans von: Gianna Nannini - Laura Pausini - Iva Zanicchi

ITALIEN

Beim 2015er San Remo Festival hat sie erstmals das nationale Musikpublikum so richtig begeistert. Aus 651 Bewerbungen gelang der im Internet zu einer vielfach geklickten Web Personality hochgejubelten Erika Mineo aka AMARA der Sprung unter die besten 8 Nominierten in der Rubrik „Nuove Proposte“ (bester Newcomer des Jahres), am Ende gab es dann zwar das Aus im Halbfinale der Show, aber zumindest war schon kurz vorher das Label „Believe“ auf die 30jährige aufmerksam geworden und hatte sie sich mit einem Vertrag auf die Lohnliste geschrieben. AMARA glänzt mit inbrünstigem Vortrag, der irgendwo zwischen den Reibeisenstimmen von Gianna Nannini und Giusy Ferreri und dem dunklen Timbre einer Milva pegelt. Das neue Album „Pace“ beinhaltet 8 neue Rock-Pop-Schlager, die besten davon sind der mit PAOLO VALLESI leidenschaftlich gesungene Titelsong, “La terra e il pane” und das luftig swingende “Ci vuole fantasia”.

Amara - Pace

VÖ: 13.02.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.isoladegliartisti.it/amara.html & https://youtu.be/aATAiRxSyAE

NDS: 1,921

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Various Artists “Universal Language: Lounge Anthems Vol. 2”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DOWNTEMPO

Für Fans von: Chillout - Lounge - Ambient  Electronica

SAMPLER

Zum supergünstigen Preis bei amazon.de (derzeit 5,49 Euro) gibt es den Sampler „Universal Language Lounge Anthems Volume 2“ mit 25 Chillout & Downtempo-Perlen. Nicht so einseitig gestrickt wie die meisten „Cafe del Mar“-Alben, bei denen ich immer das Gefühl habe, wenn ich 5 davon gehört habe, habe ich sie bereits alle gehört. Hier gibt es coole Vibes mit Funk und Jazz-Elementen, die bei jedem weiteren Hörgang wieder neue Nuancen freilegen. Meine persofaves sind „Bass In System“ von JAZZ LOUNGE (90,1 bpm), die funky Chillout-Perle „Evil Babes“ von FRANCESCO DEMEGNI, “To The Moon” von den MODERN LOUNGE HEROES und die „Virgin Grooves“ von STEVEN SUMMERS, gleichzeitig mit 119,9 bpm der schnellste Track des Albums. Und nein – der New Yorker DJ heißt eigentlich Jason Letkiewicz und ist natürlich nicht verwandt & verschwägert mit dem Polizisten Andy.

Various Artists - Universal Language Lounge Anthems Vol 2

VÖ: 24.02.17

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Bezugsmöglichkeit bei amazon.de:  http://amzn.to/2lHEW0U

NDS: 1,935

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FURA “MUTANDIS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Fura - Mutandis

TRACKLISTING:

01.  Moloch
02.  Foc I Fum
03.  Vallborg
04.  MarYa
05.  Mutandis
06.  Almallutx

Lineup:

Marc Tudurí (guitars)
Álvaro Medina (bass)
Luciano Pugliese (drums)
Cristian Lerones "Melo" (guitar, keyboards)

Label: Weary Bird Records
Web: www.wearybird.com

POST ROCK

Für Fans von:  Message To Bears - Violet Cold - Buzz Rodeo

SPANIEN

Knüppeldicke Gitarrenriffs, die sich am Anfang schwer einordnen lassen, in welche Richtung die Urheber tendieren – Post Rock steht im beiliegenden Info Blättchen und diese Beschreibung trifft es dann doch noch am besten. FURA sind schon seit mehr als fünf Jahren aktiv, ich würde die Formation aus Spanien eher im artrockigen Prog Bereich unterbringen, die (instrumentalen) Eigenkompositionen ähneln denen der „Animals As Leaders“, wenngleich sie auch nicht so virtuos umgesetzt werden wie es das US Trio zuwege bringt. „Mutandis“ ist nach dem gleichnamigen 2013er Debüt das zweite Longplay-Album des Quartetts von der sonnigen Insel Mallorca, auf jeden Fall ein Beweis dafür, dass es nicht nur den blödsinnigen Dumpfbackenschlagerpop auf der Mittelmeerinsel gibt. Stücke wie das filigran arrangierte „“Vallborg“ zeigen sogar, dass hier nicht nur mit der üblichen Haudrauf-Attitüde praktiziert wird, wie sie im Subgenre „Math Metal“ an der Tagesordnung ist, sondern dass auch die Melodie im Vordergrund steht. Similaritäten zu Frühwerken von „Yngwie Malmsteen“ (auf dem Album „Rising Star“) sind deutlich erkennbar. Album Highlights sind der „Moloch“, der baroque Stoner Rock Hammer „Foc I Fum“ und das episch aufbauende Titelstück, das mich ansatzweise an die 70er Jahre Klassiker („Will-O-The-Wisp“) der deutschen Art Rock Band „Airway“ aus Bad Wildungen erinnert, als dort noch der Gitarrist Paul Kersten gespielt hat.

VÖ: 01.02.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://fura.bandcamp.com/album/mutandis  & http://fura.cat/ 

NDS: 1,937

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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