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Du befindest Dich in der Rubrik DIE TOP 10 ALBEN. An dieser Stelle gibt es regelmässig am Samstag Morgen die beste CD der Woche (“Ohrgasmus der Woche” = die CD mit dem besten Notendurchschnitt aller rezensierten CDs der Vorwoche) und danach die weiteren besten CD-Bewertungen der Vorwoche - quer gemischt durch alle Genres. Wenn Du zu den neuen oder älteren CDs der jeweiligen Genres möchtest, klicke einfach auf die Menü-Reiter in der Übersicht.

Das sind die 10 TOP Alben, die in der 36. Kalenderwoche (31. August 2018 - 06. September 2018) bewertet worden sind. Auf dem ersten Platz steht der deutsche Blues Musiker BERND RINSER, dessen neues Album “Street Dog Blues” mit einen Notendurchschnitt (NDS) von 1,791 bewertet worden ist. Zeitgleich hat der Gitarrist noch zwei weitere Alben veröffentlicht, die noch auf eine Rezension warten und die wir Euch in den kommenden zwei Wochen ebenfalls vorstellen. Wir sind gespannt, ob auch diese beiden CDs so gut abschneiden. Auf Rang zwei konnte sich der Rapper YOSHI THOMPKINS aus Florida platzieren, knapp dahinter folgt das Debüt Album der Woche - für in der “In der Ferne” von WHYSKER gab es einen NDS von 1,875 - der Songwriter aus Dresden darf sicherlich schon jetzt als einer der TOP Newcomer des Jahres 2018 bezeichnet werden und er hat auch besonders gute Chancen, sich am Ende des Jahres in unserem dann erstmals durchgeführten Jahrespoll zu verewigen. Mehr dazu in Kürze!

TOP ALBEN KW 36

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DER OHRGASMUS DER WOCHE

BERND RINSER “STREET DOG BLUES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bernd Rinser - Street Dog Blues

TRACKLISTING:

01.  Hangin’ On Your Hook
02.  Get Your Business Straight
03.  Management Blues
04.  Gonna Have A Hard Time
05.  To Learn The Ways Of Love (Acoustic Version)
06.  Luck

Label: Driftwood

Vertrieb: Fenn Music
Web: www.fenn-music.de

Promotion: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

BLUES ROCK

Für Fans von:  John Campbell - Muddy Waters - Bad Temper Joe

DEUTSCHLAND

Zunächst fällt der satte Sound der wuchtigen Produktion ins Ohr – dann die Stimme. Diese Stimme ….. an Tom Waits und dessen versoffene Rauhbein-Stimme denke ich zunächst, aber ein Blick auf das rückwärtige CD-Cover verrät den Titel „Street Dog Blues“ von einem gewissen BERND RINSER. Wer zum Teufel ist schon wieder Bernd Rinser? Ist es entweder der Satan selbst? Etwa der Dämon, dem die Blues Legende Robert Johnson mitten in der Nacht an einer einsam gelegenen Kreuzung im Süden der USA seine Seele vermacht hat? Und mein Verdacht kommt nicht von ungefähr: Denn teuflisch gut klingt die Musik von Herrn Rinser allemal. Vibrierender Blues-Groove – links und rechts dröhnen Gitarren und im Hintergrund wimmert zart ein Akkordeon kollektiv zum leidenschaftlichen Szenario und vermittelt sumpfiges Cajun-Feeling. Das nachfolgende Stück – die Songtitel stehen leider nicht auf der dem Cover der Promo-CD - tendiert zum einen mit boogie-rockig in Richtung George Thorogood und erinnert aber dann auch irgendwo an die relaxten Vibes zahlreicher J. J. Cale-Klassiker.

Mittlerweile habe ich die Label-Infos vor mir liegen. Bei Bernd Rinser handelt es sich unglaublicher Weise um einen deutschen Künstler, der den authentischen Ami-Blues so interpretiert, als ob er selbst seine Kindheit und Jugend in den Sümpfen Floridas verbracht habe. Und er hat es doch für notwendig gehalten, gleich drei (!) Alben gleichzeitig zu veröffentlichen. Neben dem hier angetesteten „Street Dog Blues“ gibt es noch „Split Pea Shell“ und „Evil, Wild & Blue“. Aber Eines nach dem Anderen! Infos zu den beiden weiteren Releases folgen in den nächsten Tagen. Die 3 Alben liegen als Vinyl-Edition vor und das macht sicherlich Sinn bei dieser geilen Produktion. Auch Track 03 begeistert – mit hypnotisch-dröhnendem Groove, der mich stellenweise an die Musik von „R.L. Burnside“ erinnert mit dem Zusatz, dass der Chef noch starke Mundharmonika-Riffs beisteuert. Tief in den Keller geht es mit der Stimme in Track 04 – Rinser hört sich hier an, als ob sich ein übelst gelaunter Grizzly eine Flasche Bourbon in den Hals geschüttet hat. Möchte ich auch nicht unbedingt um Mitternacht an gewissen Kreuzungen begegnen. Indische Perkussion eröffnet Track 05 – eine melancholisch sägende Viola (wer die gerade spielt, darüber gibt es keine Info) spielt eine selbstmörderische Melodie – mittlerweile habe ich auch auf der Webseite des Musikers (sehr convenient) die Tracklistings zu den drei Alben gefunden. <as long as i can remember – the leaders have declared war – and the common man is dyin for the goals - brute force and ignorant in the name of god – is there still enough time – to learn the ways of love> singt Bernd Rinser und verdeutlicht dem Zuhörer, dass es sich bei seinen Texten nicht um gewöhnliche 08-15-Ideologien vieler heutiger Songs handelt, sondern um gesellschafts- und sozialkritische Botschaften, die aber leider wie in vielen anderen Fällen nur den Falschen zu Gehör kommen und nicht den machtgeilen und oft geistigbehinderten Politikern und die dazu noch von minderbemittelten Wählern unterstützt werden, die regelmäßig wie eine Herde Schlachtvieh notorisch disorientiert in die Wahllokale trabt.

Das abschließende „Luck“ (Track 06) geht wieder boogie-rockig zur Sache mit – glaube ich zumindest heraus zu hören – auf „Open D“ gestimmten wuchtig treibenden Gitarren, die dem Zuhörer nur eine Wahl lassen – tanzen – tanzen – und nochmal tanzen. Und die Bluesharp – Wahnsinn – setzt mit Hammer-Sound das i-Tüpfelchen auf das letzte Highlight dieses herausragenden Albums. Mitgewirkt bei den Aufnahmen haben Bernhard Schönke (Bass), Jens Biel und Marc Müller (Percussion), Christoph John (Electric Guitar), Matthias Nolting (Saxophone), Willy Lukas (Drums) und – wie ich jetzt heraus gefunden habe - Jens Kempgens an der Viola. Während CD und Vinyl im offiziellen Handel zu bekommen sind, gibt es die Kombi Vinyl+CD exklusiv nur auf der Webseite des deutschen Songwriters. Dort sind auch alle 3 CD-Vinyl-Kombis im praktischen Set verfügbar.

VÖ: 31.08.18

Verfügbar: CD & Vinyl

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.berndrinser.de/  &  https://vimeo.com/104782572

NDS 1,791

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YOSHI THOMPKINS “BLACK JESUS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Yoshi Thompkins - Black Jesus

TRACKLISTING:

01.  Pump
02.  Black Jesus
03.  Gucci Mane
04.  Marvelous
05.  Gwta (feat. Twelve’len)
06.  DuRags (feat. Denzel Curry)
07.  The Punisher
08.  Rage Room
09.  Powerrr

SOUTHERN RAP

Für Fans von:  Smokepurpp - Denzel Curry - Trick Daddy

USA

Ende der 80er bis Mitte der 90er Jahre durchlebte Hip Hop aus Florida seine Blütezeit, danach ging der Hype um die lyrisch meist profan unter die Gürtellinie zielenden Crews wie „Two Live Crew“ oder ”General X” stark zurück und musste Platz machen für kommerziell weichgespülte Genre-Musik a la “Kriss Kross” oder “Kid 'N Play” - Musik, die keinem mehr weh tat. Heute dominieren in den Charts nur noch Radio-Rap-Weicheier wie Jay-Z oder Drake. In Deutschland gibt es komerziell fast gar keine wahre Hip Hop Szene mehr, im Untergrund wühlen irgendwelche Asis mit multikultureller Herkunft herum und in den hiesigen Medien werden untalentierte Leute wie Si-Do, Buschi-Do oder Prince Kay als Rapper (die sie nicht sind) glorifiziert. Aber in den USA gibt es eine herrliche Underground-Szenerie, in Miami ist das u. a. der Rapper YOSHI THOMPKINS, der nichts mit dem üblichen Goldketten-Proll-Gehabe am (nicht vorhandenen) Hut hat und in seinen Konzerten gelegentlich mit Rasta-Mütze auftaucht. Auf  dem aktuellen Mixtape gibt es einen kongenialen Mix aus Trap, düsterem Horrorcore und Blaxploitation-Ganxta-Shit. Stimmlich ist er top-fit, der Flow stimmt, die Samples klingen nicht ausgelutscht und auch was die Geschwindigkeit betrifft, bewegt er sich ganz oben auf hohem Level. In „Marvelous“ schmettert er seine hypnotischen Salven über einen trüben Bass Loop zu dystopischem „John-Carpenter“-Gedudel,  in „DuRags“ bekommt er Unterstützung von Landsmann Denzel Curry (der auch längst kein unbeschriebenes Blatt in der Szene ist und mittlerweile im Juli sein drittes Studio Album „Ta13oo“ publiziert hat) und „The Punisher“ und „Rage Room“ entladen sich über dem Zuhörer mit der gleichen Leidenschaft, wie sie früher einmal einem gewissen Marshall Bruce Mathers auf dessen ersten Alben zu eigen war.

VÖ: 13.02.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/toshjompkins

NDS 1,861

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WHYSKER “IN DER FERNE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Whysker - In der Ferne

TRACKLISTING:

01.  Einsamer Mann
02.  Freiheit
03.  Meine Wege
04.  Bis zuletzt
05.  Das Glück atmet leise
06.  Unter die Haut
07.  NSA
08.  Mitten ins Herz
09.  Digitalsuizid
10.  In der Ferne

 

SONGWRITER ROCK

Für Fans von:  Herbert Grönemeyer - BAP - Bob Dylan

DEUTSCHLAND

Optisch hebt sich das Cover der CD schon einmal vom Gros der zurzeit erschienenen Alben gelungen ab und irgendwo erinnert es mich an die psychedelische Flower Power Ära der 60er – ist aber nur so ein Gefühl und sagt natürlich noch nichts aus über die Musik. Der abgebildete Mann auf dem Cover macht einen sympathischen Eindruck und auch hier will mir mein empathisches Männchen im Kopf einflüstern <der würde auch gut zum Biker Club der „Sons Of Anarchy“ passen>. Wille Papperitz nennt sich WHYSKER und bedankt sich – fällt einem gleich beim Aufklappen des Digipacks ins Auge – bei seiner Frau Kristin. Die starken Frauen hinter dem starken Geschlecht – was würden wir nur ohne die anstellen, ha, ha. Aber es geht auch ein Dankeswort an seine Mitmusiker, die ebenfalls  aufgeführt sind und den musikalischen Nährboden für die Eigenkompositionen des Songwriters gestaltet haben.

Akustisch geht’s los mit „Einsamer Mann“ – ein guter schwelgender 126 bpm-Groove, der vom zauberhaften Violinenspiel einer Musikerin namens Luisa Bauer umrahmt wird – WHYSKER singt diese feine Ballade mit rauchzarter, gefühlvoller und kratzig-rockiger Stimme, die sehr gut arrangierten Backing Vocals kommen von ihm selbst und von Franziska Stenzel sowie Corina Liebmann, die auch im darauffolgenden funky-poppigen „Freiheit“ mit tollem Spiel an der Mundharmonika zu hören ist. Erinnert mich etwas – die Atmosphäre betreffend – an den legendären Dylan-Kult-Song „Hurricane“ von dessen 1976er Album “Desire”. Der Refrain <jeden tag – jede nacht> zeigt schon beim ersten Hören verdächtigen Ohrwurmcharakter. Mit jazz-bluesigen Septime-Akkorden gefällt die Ballade „Meine Wege“, zwei weitere Highlights des Albums sind die country-folk-rockige Parodie über die „NSA“ und der leidenschaftlich von allen Beteiligten interpretierte Titelsong.

Fazit: Erwachsener Songwriter-Pop, der sich wohltuend vom üblichen Radio-Schmalz abhebt. Wer es etwas rockiger mag und sich schon immer mal gefragt, ob es auch in Deutschland einen Songwriter vom Format eines „Ed Sheeran“ gibt – hier ist die Antwort. Und für Entdecker und Abenteurer – die den Songwriter begleitenden Musiker(innen) begeistern mit exzellentem Niveau, ohne sich in den Vordergrund zu drängen und den eigentlichen Song in den Hintergrund zu drücken. Ein Lob dafür auch dem Produzenten Ludwig Schmutzler, der hier einen erstklassigen Job gemacht hat. Ein Blick auf seine Webseite: https://studiolud.de/

VÖ: 29.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.whysker.de/start/  &   https://www.youtube.com/c/willismusikbude

NDS 1,875

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STONE THE CROWS & MAGGIE BELL “BEST OF”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Stone The Crows And Maggie Bell - Best Of

Stone The Crows And Maggie Bell - Best Of B 350

Tracklisting CD 1 (Stone The Crows):

01. Good Time Girl
02. Big Jim Salter
03. Penicillin Blues
04. A Fool On The Hill
05. Sunset Cowboy
06. Don’t Think Twice
07. Blind Man
08. Ode To John Law
09. The Touch Of Your Loving Man
10. Mad Dogs And Englishmen

Tracklisting CD 1 (Maggie Bell Solo):

01. Cado Queen
02. Oh My My
03. Trade Winds
04. If You Don’t Know
05. In My Life
06. Hold On
07. It’s Been So Long
08. No Mean City (Theme From “Taggart”)
09. Only Women Bleed (Live from Glasgow 1993)
10. I Was In Chains

BLUES ROCK OLDIE

Für Fans von: Vinegar Joe - Shocking Blue - Earth & Fire

SCHOTTLAND

Eine der besten Rock Stimmen der 70er Jahre gehörte zweifelsohne der schottischen Sängerin MAGGIE BELL, die Ende der 60er zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe STONE THE CROWS gehörte und sich später nach dem Ableben der Band auch solistisch engagierte. „Best Of“ ist eine Zusammenstellung der besten STC-Songs und der später nachfolgenden Solo-Alben der Sängerin. Wem die Stimme von Elkie Brooks („Vinegar Joe“) oder Janis Joplin und deren Gruppe „Big Brother And The Holding Company“ gefällt, sollte auf jeden Fall mal hineinhören in das 90 ½ minütige Package, das als Doppel-CD veröffentlicht worden ist. Vom bluesigen Soul von „Ike & Tina Turner“ beeinflußt überzeugte die neben Sängerin Bell aus Les Harvey (Gitarre), Colin Allen (Drums), James Dewar (Bass) und John McGinnis (Keyboards) bestehende Formation mit griffigen Songs und ganz oben thronte natürlich die ausdrucksstarke Stimme der Frontfrau. 1972 wurde Harvey auf der Bühne von einem Stromschlag getötet, im Jahr darauf löste sich die Gruppe, die zunächst vom späteren „Wings“-Gitarristen Jimmy McCollough Verstärkung bekommen hatte, auf und Maggie Bell initiierte gemeinsam mit dem „Led Zeppelin“-Manager Jimmy Grant ihre Solokarriere, die sie mit ein paar exzellenten Alben krönte, die aber kommerziell in einer Zeit, in der das gewöhnliche Volk lieber belanglose Musik von „A-ha“ oder „Modern Talking“ hörte, nicht den angestrebten Erfolg brachten.

Auf ihrem zweiten Studio Album „Suicide Gal“ singt sie eine mitreißende Version des „Free“-Klassikers „Wishing Well“ mit einem Gast Feature von Gitarrist Jimmy Page. Dieses Stück fehlt hier leider auf dieser Zusammenstellung. Maggie Bell ist auch heute noch aktiv und ab und zu Gast auf der Bühne wie 2016 in Berlin mit einem Auftritt der „Hamburg Blues Band“ zu sehen. Die Highlights auf Disc 1 sind „Big Jim Salter“, der „Penicillin Blues“, das von Harvey und Allen geschriebene „Mad Dogs And Englishmen“ (übrigens gar nicht verwandt und verschwägert mit dem von Joe Cocker gesungenen Titel) und die phantastisch gesungene akustische Blues-Perle „Blind Man“. Ebenfalls richtig gut: Die Ballade „The Toch Of Your Loving Hand“, in der Bassist Dewar zeigt, dass auch er über eine tolle Stimme verfügt – ein megastarkes Gesangsduett von Maggie & Jim.

CD 2 stellt die Solosachen der Sängerin vor – die „Cado Queen“ und „Oh My My“ rocken auch noch gut, reiten aber auch wesentlich um poppigere, radiotauglichere Melodien herum, ohne jedoch an Qualität einzubüssen, wofür schon alleine der Gesang der Chefin sorgt. Am Ende sorgen drei Raritäten für Exklusivität: „No Mean City“ war der Themasong der schottischen TV-Krimiserie „Taggart“ gewesen, die von Mitte der 80er bis Mitte der 90 im britischen Fernsehen lief. Das balladeske „I Was In Chains“ gab es bisher auf keiner Studioaufnahme und „Only Women Bleed“ ist eine bisher nur auf der 2004er CD „The River Sessions“ verfügbare Live Aufnahme von einem Konzertmitschnitt aus dem Glasgower „Pavillion“ am 01. November 1993. Gut gesungen, aber mit einem gruseligen und grauenhaften Saxophonsolo.

VÖ: 13.07.18

Verfügbar:  2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://maggiebell.co.uk/ & https://de.wikipedia.org/wiki/Stone_the_Crows

NDS 1,887

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STONE SOUR “HYDROGRAD” (Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Stone Sour - Hydrograd Deluxe

Stone Sour - Hydrograd Deluxe B

Tracklisting CD 1:

01. YSIF
02. Taipei Person/Allah Tea
03. Knievel Has Landed
04. Hydrograd
05. Song # 3
06. Fabuless
07. The Witness Trees
08. Rose Red Violent
09. Thank God It’s Over
10. St. Marie (feat. Pearl Aday)
11. Mercy
12. Whiplash Pants
13. Friday Knights
14. Somebody Stole My Eyes
15. When The Fever Broke

Original Release: 30. Juni 2017
Label: Roadrunner Records
Label: Roadrunner Records

Tracklisting CD 2 (Bonus CD Deluxe Edition):

01. Burn One Turn One
02. Bootleg Ginger
03. Live Like You’re On Fire
04. Subversive
05. Unchained
06. Bombtrack
07. Outshined (Live At Sphere Studios)
08. Song # 3 (Acoustic Version)
09. Mercy (Acoustic Version)
10. Rose Red Violent Blue (Acoustic Version)
11. The Witness Trees (Acoustic Version)
12. Mercy (Live At Sphere Studios)
13. Fabuless (Live At Sphere Studios)

Corey Taylor (vocals, guitar, keyboards)
Christian Martucci  (leadguitar, backing vocals)
Josh Rand (guitar)
Johny Chow  (bass, backing vocals)
Roy Mayorga (drums, percussion)

HEAVY ROCK

Für Fans von:  Disturbed  - Papa Roach - Stone Temple Pilots

USA (IOWA)

Den Musikern und den Label Verantwortlichen ist es egal – vielen Fans nicht. Bereits im Juni 2017 ist das Studio Album „Hydrograd“ von STONE SOUR veröffentlicht worden mit 15 Stücken, jetzt legt man eine Deluxe Edition nach mit einer zweiten Disc, die 13 Lieder beinhaltet. So verschafft man sich halt die Möglichkeit, das gleiche (nur etwas erweiterte) Produkt zweimal zu verkaufen. Zumindest hätte man dem Fan, der bereits das Original Album besitzt, die Gelegenheit geben sollen, sich die neuen Tracks auf einer Single Disc zu besorgen. Aber egal – der Fan beißt in den sauren Apfel, während die Label Abgeordneten die neue Version in den üblichen social media Kanälen mit Fake Reviews hochjubeln, um den Absatz anzukurbeln. Das Original hatte im letzten Sommer als eines der besten Rock Alben des Jahres 2017 mit einem NDS von 1,900 abgeschnitten, jetzt sind die zusätzlichen Songs der Bonus Disc dran: Los geht’s mit dem krachenden “Burn One Turn One” - einem Crossover aus Metalcore und dem für die Band so atypischen Hardrock, in dem Gitarrist Martucci einen kurzen Solo fliegen lässt. Mit 156 bpm absolut tauglich für die Rock-Disco! “Bootleg Gringer” marschiert in die Groove-Metal-Ecke (135 bpm), “Live Like You’re On Fire” und dass die Band über einen der aktuell besten Leadgitarren der Szene verfügt, gibt es im selten ge-coverten “Unchained”, in dem Saitenfetischist Christian Martucci ein weiteres Mal zeigt, dass er sich nicht mehr hinter seinem Idol Eddie Van Halen zu verstecken braucht, das Stück gibt es im Original auf dem vierten Van-Halen-Album “Fair Warning”, das im Jahr 1980 veröffentlicht worden ist. Und Chef-Sänger Corey Taylor hört sich hier auch an wie der aus einem Jungbrunnen gestiegene David Lee Roth. Mit dem Crossover-Donnerwetter “Bombtrack” (das Original von “Rage Against The Machine” und “Outshined” (O: Soundgarden) gibt es zwei weitere hochkarätige Cover Versionen, die schon alleine den Kauf der Deluxe Edition rechtfertigen. Der Soundgarden-Klassiker ist wie “Mercy” und “Fabuless” live in den “Sphere Studios” am Magnolia Boulevard in Los Angeles eingespielt worden und zusammen mit den akustischen Versionen von vier originalen Studio Album Songs muss ich leider resümierend zusammenfassen: Diese Deluxe Edition ist ein absolutes Must Have für jeden Fan von STONE SOUR!

VÖ: 24.08.18

Verfügbar: 2-CD Deluxe Edition

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.stonesour.com/  &  https://soundcloud.com/stone-sour

NDS 1,892

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SLAVE “SLIDE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Slave - Slide Slave - Slave Slave - Just A Touch Of Love

TRACKLISTING:

01. Slide (1977-1)
02. Watching You (1980)
03. Just A Touch Of Love (1979)
04. Son Of Slide (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)
05. We Can Make Love (1977-2)
06. Screw Your Wigs On Tite (1977-1)
07. Feel My Love (1980)
08. I’ll Be Gone
09. Are You Ready For Love (1979)
10. Sizzlin’ Hot (1980)
11. Party Lites (1981)
12. Funkentown (1981)
13. Thank You (1979)
14. Wait For Me (1981)
15. Snap Shot (1981)
16. Bad Girl (1983)
17. Never Get Away (1980)
18. Can’t Get Enough Of You (1977-2)
19. Shake It Up (1983)
20. Foxy Lady (Funky Lady) (1979)
21. The Party Song (1977-2)
22. Friday Nite Adams (1982)
23. Baby Sinister
24. Spice Of  Life (Oh Yes, You’re The Best) (1981)
25. Separated (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)
26. Be My Babe (1982)
27. Smokin’ (1981)
28. Party Hardy (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)
29. You And Me (1977-1) (Jimmy Douglas Remix)

Label: X5 Music Group

Die Originalbesetzung von SLAVE:

Stephen C. Washington: Trumpet, Percussion, Vocals
Mark “The Drac” Hicks: Leadguitars
Carter Bradley: Keyboards
Mark Adams: Bass
Tom Dozier: Drums, Vocals
Orion “Bimmy” Wilhoite: Saxophones
Steve Lockett: Saxophones
Danny Webster: Guitar, Vocals
Ray Turner: Keyboards
Floyd Miller: Percussion, Vocals

Infos: Die obigen Jahreszahlen geben das Jahr wieder, in dem der jeweilige Song erstmals veröffentlicht worden ist. “1977-1” bezeichnet die Stücke des Debüt Albums “Slave” (VÖ: April 1977) und “1977-2” die Lieder der zweiten Studio Albums “The Hardness Of The World” (VÖ: Dezember 1977). Das Cover in der Mitte links zeigt das Debüt Album, das Cover unten das 1977er Album “Just A Touch Of Love”.

FUNKY & SOUL

Für Fans von:  Ohio Players - Pleasure - Funkadelic

USA (OHIO)

In den USA waren sie eine der größten Soul-Funk-Atttraktionen der 70er Jahre bis Mitte der 80er gewesen, hierzuande sind SLAVE leider nie über den Insider-Status hinaus gekommen. Zu tiefschwarz waren die sinistren Grooves und oft in ausgedehnte Rock-Jam-Sessions abdriftenden langen Lieder, in denen vor allem Leadgitarrist Marc Hicks mit seinen improvisierten fuzz-verzerrten Soli herausstach. Mitte der 70er hat sich die Band in Ohio gegründet und legte gleich mit dem Debüt Album „Slave“ und der Single „Slide“ im Frühjahr 1977 ein Meisterwerk für die Ewigkeit vor. Den gleichen Titel wie die Erfolgs-Single trägt auch das von X5 veröffentlichte digitale Album, das einige der besten Songs der oft als Dezett agiernde Gruppe vorstellt. Ich sage bewusst „einige“ – denn mit „The Great American Funk Song“ und „Stellar Fungk“ oder der instrumentalen Funk-Rock-Orgie „Volcano Rupture“ fehlen beispielsweise drei der besten Funk-Songs aller Zeiten. Ist halt blöd, wenn man keine Ahnung von der eigentlichen Materie hat, meine lieben Leute von X5! Aber uneingeschränkt vom Fehlen dieser Kracher ist „Slide“ natürlich ein gutes Album für diejenigen Musikfans, die sich auch mal den originären Funk-Kick vergangener Zeit geben möchten, bevor dieser Musikstil in den 80ern vom Klang und Getöse der immer mehr in Mode kommenden synthetischen Midifiles und Fairlight Computern stark verwässert wurde. Auf den ersten 4 SLAVE-Alben gab es noch den echten „handgemachten“ Stoff mit satten Bläsersätzen und knackigen Rhythm-Grooves, bei denen vor allem Bassist Mark Adams hier in Deutschland die Nachwuchsgilde der hiesigen Tieftöner begeisterte mit seinen funky slappings und drop-poppings, die auch ein Booty Collins oder Stanley Clarke nicht besser gespielt haben.

Nach dem ebenfalls erstklassigen dritten Studio Album „The Concept“ (von dem es hier seltsamer Weise keinen einzigen Track gibt!) war bei der Band zunächst einmal die heisse Luft raus, Steve Arrington stieg in die Band ein und verlieh den Songs mit seiner Präsenz einen poppigeren Anstrich, was auch dazu führte, dass man einige Singles in den Mainstream-Charts platzieren konnte. Und einige dieser Songs (“Just A Touch Of Love”, “Watching You” dürften auch dem 08-15-Mainstream-Radiohörer bekannt sein. Das hier vorgestellte digitale Album wird wie viele andere Produkte aus dem Portfolio des Labels für zurzeit 8,99 Euro angeboten – günstig – aber wer so richtig in die Materie SLAVE eintauchen möchte, dem sei vor allem die Mini-Box „Original Album Series“ wärmstens ans Herz gelegt, weil diese mit den ersten 5 originalen Studio Alben auch wirklich das Beste der Band beinhaltet. Den 5er Set gibt es (beispielsweise) bei amazon.de für 14,99 Euro.

VÖ: 07.08.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  track01  &  track07  &  track21  - nicht auf dem Album: toobad01  &  toobad02

NDS 1,892

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CHAD LAWSON “RE:PIANO”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chad Lawson - Re Piano

TRACKLISTING:

01.  Tell Me A Story
02.  All Is Truth
03.  Beautiful The Night
04.  The Fairest Things
05.  Towards The Sun
06.  Love Is The Flower Of Life
07.  I Should Be Sleeping
08.  Amongst The Trees I Wait
09.  Blush
10.  Closing Rhyme

Label: Hillset Records

NEO KLASSIK

Für Fans von:  György Ligeti – George Winston – Mark Isham

USA

Einer der erfolgreichsten Neo-Klassik-Pianisten der letzten Jahre ist CHAD LAWSON. Mit dem von ihm geliebten Steinway Flügel verzaubert er seine Fans mit modernen, zeitgenössischen Interpretation der klassischen Komponisten, sein Album „Chopin Variations“ belegte 2015 die TOP Positionen in den einschlägigen Hitlisten, viele TV-Serien-Fans haben seine Eigenkompositionen schon unbewußt gehört, u. a. wenn sie beispielsweise einmal die Zombie-Comedy-Serie „The Walking Dead“ oder den Teenager-Vampir-Grusel „Vampire Diaries“ geschaut haben. Für die TV-Serie „Lore“ hat er sogar den kompletten Soundtrack komponiert. Auf seinem jüngsten Album „Re:Piano“ kombiniert er Piano-Loops mit virtuoser Handfertigkeit. Ein bißchen erinnert die ambiente Atmosphäre an die hypnotische Musik von Philipp Glass, dann aber wieder an die zarte Romantik zahlreicher New-Age-Künstler, wie sie früher für das legendäre und schon lange nicht mehr aktive „Windham Hill Records“ Label musiziert haben. Dessen Gründer William Ackerman war es auch, der Lawson zu den Aufnahmen des 2009er Debüt Albums „Set On A Hill“ verholfen hatte. Anspieltipps des neuen 10-Track-Albums sind „All Is Truth“, „Beautiful Is The Night“, das kaskadenförmig aufbauende und an die micropolyphonen Künststücke des ungarisch-österreichischen Meisters György Ligeti erinnernden „The Fairest Things“. Fazit: „Re:Piano“ ist ein schönes Album für die ruhigeren, besinnlichen Stunden des Tages/Abends und so gar nichts für diejenigen Musikhörer, die sich Tag und Nacht mit Mozart- oder Beethoven-Mainstream beschallen. CHAD LAWSON ermöglicht entdeckungsfreudigen Freigeistern, sich nach einem hektischen Alltag in einer zauberhaften Oase niederzulassen.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.chadlawson.com/ & https://soundcloud.com/chad-lawson  

NDS 1,912

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VA: “Nebulas Mœroris / Failure / Tetsuro / С н ы 墓 М е р т в е ц а”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Dojikko Records Split EP

TRACKLISTING:

01. Nebulas Mœroris: The Ruins Of My Soul
02. Nebulas Mœroris: Tears Of The Fallen King
03. Nebulas Mœroris: Night In The Cold Catabombs
04. Failure: Untitled
05. TETSURO: caves
06. TETSURO: flies fuck flieck clock flies ...
07. С н ы 墓 М е р т в е ц а:

Label: Dojikko Records
Web: https://dojikkorecords.bandcamp.com/

EXPERIMENTAL

Für Fans von:  Dark Ambient - Electronic Avantgarde - Breakcore

SAMPLER

„Bauhaus“ trifft auf die „Einstürzende(n) Neubauten“ und den Anarchy-Chaoten-Noise-Punk der frühen 80er oder späten 70er, wie ihn die „Pop Group“ oder „The Red Krayola“ praktiziert haben. Das russische Label Dojikko Records ist spezialisiert auf obskure experimentale digitale Releases und sammelt Künstler und Experimentalfreaks wie ein emsiger Ameisenstamm seine Haushaltswaren. Und auch hier scheint es egal zu sein, was oder wer in der Vertriebsschiene unterkommt – gesammelt wird alles und wenn nicht heute, dann könnte das eine „Produkt“ vielleicht sogar Morgen schon für Begeisterung sorgen. Im Zuge zahlreicher Promosendungen haben wir auch diesen uns zugesandten Link verfolgt und es für würdig gefunden, hochinteressant zu sein für all diejenigen musikverrueckten, die sich abseits von von Radiomüll und Mainstream-Schmalz für ungewöhnlichen Stoff begeistern.

Die Sampler-EP „Split“ stellt vier Projekte des Labels vor. Bei „Nebulas Mœroris“ handelt es sich um eine russische Noise-Drone-Ambient-Band, deren Beiträge gut zum übersetzten Namen passen: „Die Nebel der Traurigkeit“ – in manchen Sequenzen – vor allem aber im 10minüitgen „Night In The Cold Catacombs“ erinnern mich die düsteren Sounds an die universellen Klassiker von „Tangerine Dream“ und hier an die sich über zwei Vinyl-Seiten erstreckende Kulthymne „Rubycon“ – der 1996 verstorbene Horrorfilm-Regisseur Lucio Fulci hätte seine Freude gehabt an diesem schwebenden unheimlichen Monster-Grusler. TETSURO ist das Baby des ukrainischen Klangtüftlers Tetsuro Hoshino – er hat neben dem kürzeren angsteinflössenden „flies fuck flies clock flies fucking cock flac fuck suck“ noch das epische – ebenfalls 10 Minuten lange „Caves“ beigesteuert. Für Liebhaber besonders langer Veranstaltungen gibt es das halbstündige „Untitled“ Opus von FAILURE und aus der Abteilung „Minimal Abstract“ stellt sich das mongolische Duo С н ы 墓 М е р т в е ц а vor.

Interessante experimentelle Elektronik – der brandneue Sampler von Dojikko Records ist zurzeit wie weitere Label-Releases für einige Zeit zum Kennenlernen als kostenloser „Free Download“ verfügbar.

VÖ: 04.08.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://dojikkorecords.bandcamp.com/album/nebulas-m-roris-failure-tetsuro-split  

NDS 1,928

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5 SECONDS OF SUMMER “YOUNGBLOOD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans von:  One Direction - Big Tme Rush - OneRepublic

AUSTRALIEN

Eine der zurzeit kommerziell erfolgreichsten Bands aus Australien sind 5 SECONDS OF SUMMER, die mit „Youngblood“ ihr drittes Studio Album veröffentlicht haben. Auch das neue Album beinhaltet wieder jede Menge potentieller Hits, angefangen beim Titelsong, der spätestens beim zweiten Hören infiziert und nicht mehr aus den Gehörgängen schwinden will. Die Standard Edition kommt mit 13 Songs, die Deluxe Edition beinhaltet 3 weitere und wer die Möglichkeit hat, die „Target“ Version zu bekommen, darf sich auf 2 zusätzliche Stücke freuen und sich sogar entscheiden, welches Cover er denn zuhause in sein Regal stellt  - vier unterschiedliche Versionen werden dort angeboten wahlweise mit einem Konterfei der einzelnen Bandmembers. Highlights neben den bisher veröffentlichten beiden Singles sind „Fast Talk“, „Better Man“ und das reggae-poppige „When You Walk“ von der „Target Edition“.

5 Seconds Of Summer - Youngblood

VÖ: 15.06.18

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.5sos.com  & https://vimeo.com/279445128 & https://vimeo.com/281092639

NDS 1,944

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PRINCE “ANTHOLOGY 1995 - 2010”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Prince - Anthology 1995 - 2010 Prince - Chaos And Disorder mc Prince - Emancipation mc

TRACKLISTING:

01. Emancipation (1996)
02. Black Sweat (2005)
03. Pussy Control (1995)
04. Crucial (1998)
05. The Love We Make (1996)
06. Eye Hate U (1995)
07. The Greatest Romance Ever Sold (1999)
08. Eye Love U, But Eye Don’t Trust You Anymore (1999)
09. Gold (1995)
10. Guitar (2007)
11. Dream Factory (2000)
12. The Work Pt 1 (2001)
13. Call My Name (2004)
14. Strays Of The World (1998)
15. Shhh (1995)
16. Dreamer (2009)
17. Chaos And Disorder (1996)
18. Endorphinmachine (1995)
19. Musicology (2004)
20. Northside (2004)
21. When Eye Lay My Hands On U (2004)
22. Beautiful Strange (1999)
23. Future Soul Song (2010)
24. Empty Room (Live “One Nite Alone Tour”) (2002)
25. 3rd Eye (1998)
26. U’re Gonna C Me (2002)
27. Dinner With Dolores (1996)
28. Ol’ Skool Company (2009)
29. 4ever (2009)
30. West (2003)
31. Xpedition (2003)
32. Muse 2 The Pharaoh (2001)
33. Somewhere Here On Earth (2007)
34. U Make My Sun Shine (2004)
35. 1+1 is 3 (2001)
36. Chelsea Rodgers (2007)
37. We March (1995)

Infos: Im Zeitraum 1995 bis 2010 hat PRINCE 19 offizielle Studio Alben veröffentlicht.  Von diesen Alben gibt es einen bunten Mix aus 35 Titeln. Von “Empty Room” gibt es auch einen 2002er Live-Recording und mit “Dream Factory” sogar einen Song aus dem Jahr 2000, der bisher nur auf diversen Bootlegs verfügbar gewesen ist. Die obigen Jahreszahlen geben das Jahr wieder, in dem der jeweilige Song erstmals aif einem dieser 19 Alben veröffentlicht worden ist. Das Cover in der Mitte links zeigt das 1998er Album “Chaos And Disorder”, das untere Cover zeigt das Artwork des 1996 veröffentlichten sehr guten 3fach CD Albums “Emancipation”, von dem es hier leider nur das Titelstück zu hören gibt.

R&B & ROCK POP

Für Fans von:  Booty Collins - Meshell Ndegeocello - Tonex

USA

Kein Stoff für in den 80er Jahren stecken gebliebeneN Senioren oder die vorrangig für Altersheime dudelnden Radiostationen, die immer noch „Purple Rain“, „1999“ oder „Erotic City“ für das Nonplusultra von PRINCE halten. „Anthology 1995 – 2010“ startet wie es der Titel verspricht im Jahr 1995, als sich der vor einigen Jahren viel zu früh verstorbene Nachfolger von James Brown schon längst vom Mainstream-Pop entfernt und seine Seele längst wieder der grundlegenden Materie von Funk & Soul verschrieben hatte. Losgelöst von allen Vorgaben des Major Labels Warner Music, von dem er sich all die Jahre vorher geknechtet fühlte. Der Titel des 1996er 3er Albums „Emancipation“ knallt auch gleich richtig rein mit knackigem 95bpm Funk Groove und wird abgelöst vom tiefschwarzen Cracker „Black Sweat“. Ein ganz nette Zusammenstellung, auf die sich die Fans von PRINCE freuen dürfen, aber wie es nun halt so oft passiert, haben die Verantwortlichen selten Ahnung von der reinen Materie und die wahren Fans werden leider nie gefragt, was wichtig sein könnte beim kompilieren eines solchen Albums. Mit „The Everlasting Now“ vom 2001er Album „The Rainbow Children“ fehlt einer der besten PRINCE-Songs aller Zeiten überhaupt. Und weil man beim Release dieses nur digital verfügbaren Albums nicht an physikalische Zeiten gebunden ist, kann dieser Fakt dieses Mal nicht als Ausrede gelten.

Pluspunkte gibt es aber für die Tatsache, dass man mit „Northside“ und „When Eye Lay My Hands On U“ Stücke berücksichtigt hat, die seinerzeit nur als MP3-Files (der 2004 veröffentlichten digitalen Alben „The Slaughterhouse“ und „The Chocolate Invasion“) über die Webseite von PRINCE zur Verfügung gestanden haben. Beim 14minütigen „West“, das es bisher nur auf der experimentellen und rein instrumentalen Scheibe „N.E.W.S.“ gibt und das wohl nur knallharte „Prince“-Maniacs besitzen, bekommen Fans noch mal einen Eindruck, was für ein großartiger Musiker und Arrangeur der laufende Meter (1,57 m Größe) aus Minneapolis gewesen ist. Ebenfalls ein Must Hear für fortgeschrittene Musikliebhaber: Das 8 ½ minütige „Xpedition“ vom 2004 nur digital über die Webseite des Musikes veröffentlichten instrumentalen Album „Xpectation“, auf dem PRINCE gemeinsam mit John Blackwell (drums), Candy Dulfer (sax), Vanessa Mae (violine) und Rhonda Smith (bass) eine Menge fusion-jazzigen Spaß gehabt hat. Ansonsten: TOP Sound – geile Songs – wer noch nicht so viel Stoff in der Sammlung hat von den letzten „Prince“-Jahren – zugreifen! Unbedingt. Und beim Anhören dieser alten Geschichten sehe ich meine seit vielen Jahren getätigte Meinung bestätigt: Immer wenn ich  wieder einmal die ewigen Vergleiche zwischen Prince und Michael Jackson anhöre, denke ich <ihr Nullinger, Prince war einem Michael Jackson musikalisch um Millionen Lichtjahre voraus!> Und an dieser Stelle gleich ein Hinweis auf den 21. September - dann erscheint ein völlig neues Album des Meisters mit dem Titel “Piano & A Microphone 1983” mit 9 bisher unveröffentlichten Stücken. Weitere Infos dazu findet Ihr, wenn Ihr dem unten angegebenen Link zur Webseite von PRINCE folgt.

VÖ: 17.08.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.officialprincemusic.com/  & der fehlende Song: https://youtu.be/HXcERc3N0zc

NDS 1,949

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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