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Du befindest Dich in der Rubrik DIE TOP 10 ALBEN. An dieser Stelle gibt es regelmässig am Samstag Morgen die beste CD der Woche (“Ohrgasmus der Woche” = die CD mit dem besten Notendurchschnitt aller rezensierten CDs der Vorwoche) und danach die weiteren besten CD-Bewertungen der Vorwoche - quer gemischt durch alle Genres. Wenn Du zu den neuen oder älteren CDs der jeweiligen Genres möchtest, klicke einfach auf die Menü-Reiter in der Übersicht.

Das sind die 10 TOP Alben, die in der 43. Kalenderwoche (20. Oktober 2017 - 26. Oktober 2017) bewertet worden sind. Bereits zum vierten Mal im Jahr 2017 konnte sich ein Blues Album an die Spitze der wöchentlichen TOP 10 Liste setzen - MITCH WOODS präsentiert mit dem Album “Friends Along The Way” den “Ohrgasmus der Woche” - einen Notendurchschnitt (NDS) von 1,808 gab es für das Album des Boogie Woogie Entertainers. Auf Rang zwei steht in dieser Woche das Debüt der neuen Soul Sensation KIM TIBBS. Die in Alabama geborene und in London residierende Sängerin und Organistin hat mit “Kim” ein phantastisches Neo Soul Album hingelegt. Ein überraschend starkes Comeback Album haben die britischen Blues Rocker TEN YEARS AFTER veröffentlicht und mit JOHANNES LINSTEAD (“Azul”) und BOB LANZETTI (“Whose Feet Are These That Are Walking”) stehen sogar gleich zwei Gitarristen mit ihren Solo Projekten unter den zehn besten Alben dieser Woche.

TOP ALBEN KW 43

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DER OHRGASMUS DER WOCHE

MITCH WOODS “FRIENDS ALONG THE WAY”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mitch Woods - Friends Along The Way

01. Take This Hammer (ft. Van Morrison & Taj Mahal)
02. CC Rider (ft. Van Morrison & Taj Mahal)
03. Keep A Dollar In Your Pocket (ft. Elvin Bishop)
04. Singin’ The Blues (ft. Ruthie Foster)
05. Mother In Law Blues (ft. John Paul Hammond)
06. Cryin’ For My Baby (ft. Charlie Musselwhite)
07. Nasty Boogie (ft. Joe Louis Walker)
08. Empty Bed Blues (ft. Maria Muldaur)
09. Bluesmobile (ft. Kenny Neil)
10. The Blues (ft. Cyrl Neville)
11. Saturday Night Boogie Woogie Man (ft. Elvin Bishop)
12. Blues Gave Me A Ride (feat. Charlie Musselwhite)
13. Chicago Express (ft. James Cotton)
14. Never Get Out Of These Blues (ft. John Lee Hooker)
15. Midnight Hour Blues (ft. Van Morrison & Taj Mahal)
16. In The Night (ft. Marcia Ball)
17. Take This Hammer (Radio Version)

Label: eOne Music

BLUES & BOOGIE

Für Fans von:  Lousiana Red - Lucky Peterson - Dr. John - Eden Brent

USA

MITCH WOODS ist einer der alten „Hounddogs“, die in den 50er Jahren und mit Rock’n’Roll und Boogie Woogie aufgewachsen sind. Der in New York geborene Pianist und Sänger ist leider immer noch eine der unbekannteren Genre-Komponenten, obwohl er schon seit den 80ern international aktiv ist und bereits auf zahlreichen renommierten Festivals wie dem „Efes Pilsen“ gespielt hat. 10 Studio Alben (dieses inklusive) stehen in seiner Diskographie, „Friends Along The Way“ ist das jüngste Werk und dieses Mal hat der Musiker einen elitären Freundeskreis einberufen, um Eigenkompositionen und auch einige Klassiker der Historie aufzunehmen. Auf ein paar ältere Feature Recording Sessions, die sich im Laufe der Jahre auf älteren Alben von Woods angesammelt hatten, wurde ebenfalls nicht verzichtet wie der mit dem in diesem Frühjahr verstorbenen Harmonica Legende JAMES COTTON gemeinsam befahrene „Chicago Express“. In vier Stücken dominiert die akustische Gitarre von TAJ MAHAL, während der mittlerweile auch schon in seinen 70ern angekommene VAN MORRISON den „Dienst“ am Mikrofon versieht. Der nordirische Songwriter hat unlängst ein neues Solo Album (etwas weiter unten die Infos!) veröffentlicht. Der uralte „CC Rider“ swingt gutgelaunt und  macht – obwohl es schon tausend Versionen von diesem Stück gibt – hier in dieser Fassung immer noch Spaß, was auch darin liegt, dass das Trio virtuos relaxt spielt, ohne aber den eigentlichen Song aus den Augen zu verlieren. „Keep A Dollar In Your Pocket“ und der „Saturday Night Boogie Woogie Man“ sieht ELVIN BISHOP an der Gitarre, im romantisch groovenden „Singin‘ The Blues“ ist mit RUTHIE FOSTER eine meiner derzeitigen Blues-Folk-Lieblingsmusikerinnen zu hören. Einer der besten „älteren“ Blues Gitarristen der alten Schule ist immer noch JOE LOUIS WALKER, der dem Pianisten Woods im fetzigen „Nasty Boogie“ ein paar coole „Chuck-Doublestop-Berry“-Licks um die Ohren haut. Der Blues – so oft totgesagt – und doch am brodelnden Leben, solange es immer wieder einmal solche starke Old-School-Veröffentlichungen wie „Friends Along The Way“ gibt und wie sagt es doch CYRIL NEVIL so schön treffend in „The Blues“: <the world without the blues – would be a sad place> - dem ist nichts hinzuzufügen, oder?

VÖ: 29.09.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://mitchwoods.com/ & https://youtu.be/RpueGuEccIU & https://youtu.be/r9fK-4tcXMU

NDS: 1,703

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KIM TIBBS “KIM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kim Tibbs - Kim

TITELVERZEICHNIS:

01.  I Need You For Your Love!
02.  Soul!
03.  My Better Side
04.  Drifting
05.  For
06.  Move!
07.  Come On By
08.  My Reason For Life
09.  Could I Make A Life With You
10.  My Heart Belongs To You
11.  A Building That’ll Last
12.  River
13.  Soul! (Remix)

Label: Expansion Records

NEO SOUL & R&B

Für Fans von: Chaka Khan - Deniece Williams - Patti Labelle

USA

Eine Sängerin, die als ihr Hauptinstrument eine Orgel „herumträgt“, gibt es auch eher selten zu bewundern. Stimmlich erinnert die derzeit in London lebende US Vokalistin KIM TIBBS an Macy Gray und Randy Crawford, sie würzt ihre Songs mit einer Portion lasziver Schlüpfrigkeit und charakterstarkem Soul, mit „Kim“ stellt die Songwriterin ihren ersten Longplay vor, der gewaltigen Eindruck schindet bei jedem, der sich halbwegs für Soul oder zeitgenössischen R&B begeistert. Das selbsterklärende „Soul!“ kombiniert acid-soul-jazzige Grooves a la „Incognito“ mit der unbekümmerten und gutgelaunten Fröhlichkeit einer „Deniece Williams“ und ist ganz nebenbei einer der besten Genre-Songs des Jahres 2017! Den 12 Eigenkompositionen des fantastischen Debüts liegt als Bonus der club-taugliche und um ein paar bpm noch oben geschraubte House-Remix dieser Perle bei. Auch die restlichen Songs stehen den bereits genannten in nichts nach und überzeugen durchgehend, sogar durch sanfte Balladen flattert Madame Tibbs mit der Leichtigkeit einer Nachtigall, in “Move!” gibt sie eine Kostprobe ihrer Fertigkeiten an der Hammondorgel und am Ende des herausragend produzierten Albums „Kim“ bin ich fast davon überzeugt, gerade eine der zurzeit besten aktiven Soul-Stimmen des Planeten gehört zu haben.

FAZIT: Absolutes Must Have für jeden Fan der Black Music Community! Das Debüt “Kim” ist bereits eine Woche nach Veröffentlichung völlig zu Recht an die Spitze der UK-Soul-Album-Charts gestürmt.

VÖ: 15.09.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/kim-tibbs & https://www.kimtibbsmusic.com/

NDS: 1,826

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TEN YEARS AFTER “A STING IN THE TALE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ten Years After - A Sting In The Tale

TRACKLISTING:

01.  Land Of The Vandals
02.  Iron Horse
03.  Miss Constable
04.  Up In Smoke
05.  Retired Hurt
06.  Suranne, Suranne    VIDEO
07.  Stoned Alone
08.  Two Lost Souls
09.  Diamond Girl
10.  Last Night Of The Bottle
11.  Guitar Hero
12.  Silverspoon Lady

Label: Butler Records

BLUES ROCK

Für Fans von:  Chicken Shack - Mountain - Robin Trower 

ENGLAND

Das nostalgisch schön aufbereitete Cover Artwork erinnert an die kultigen Band-Veröffentlichungen der 60er und 70er Jahre, ob die Musik diesem Vergleich ebenfalls standhalten kann? Nun – der Auftakt „Land Of The Vandals“ macht zunächst einmal Laune und erinnert an die späten rockigeren Alben der 70er – ich denke hier speziell an „Rock’n’Roll Music To The World“ oder sogar an das 1989er „What About Me“. Die schnarrende Stimme von Alvin Lee fehlt natürlich – Marcus Bonfanti klingt rockiger und kratziger, was aber dem Gesamtpaket von TYA keinen Abbruch tut. Die Orgel von Chick Churchill dröhnt mit wuchtigem Leslie. Das „Iron Horse“ veranlasst mich erstmals, den Beatcounter anzuschmeißen – der Gaul trabt heavy-blues-rockig direkt auf den Tanzboden betagter Senioren-Classic-Rock-Fans – hervorragendes Bass Playing von Colin Hodgkinson zwischen den Textphrasierungen – der Jazz Rocker, von dessem Spiel ich bereits seit den legendären „Backdoor“-Zeiten angetan bin, hat’s immer noch drauf! Und auch wenn kein neues „Love Like A Man“, „A Space In Time“ oder „Speed Kills“ in Sichtweite ist - die restlichen der insgesamt 12 Eigenkompositionen überzeugen durchgehend und da lasse ich mich sogar nicht von diversen surfpoppigen Background-Harmonien („Miss Constable“) stören, weil spätestens kurz danach wie im eben erwähnten Stück gleich wieder ein geiles Gitarrensolo folgt. Weitere Anspieltipps: Der fetzige Bierparty-Rocker „Suranne Suranne“, der Boogie “Last Night Of The Bottle” und mit „Diamond Girl“ gibt es sogar eine superfeine Reminiszenz an die Old School Klassiker der Band a la „I'd Love to Change the World“ und wenn Bonfanti gegen Ende des Stücks zu seinem Solo ansetzt, erinnert es mich ganz kurz an den frei fliegenden Southern Rock Klassiker „Freebird“ von „Lynyrd Skynyrd“. Hätte Ich nie erwartet: „A Sting In The Tale“ ist eines der besten – wenn nicht sogar DAS beste Album der Post-Alvin-Lee-Ten-Years-After-Aera!

VÖ: 20.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ten-years-after.co.uk/ & https://youtu.be/muBwPjg_9yk  (“Suranne, Suranne”)

NDS: 1,843

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HANSON “MIDDLE OF EVERYWHERE - The Greatest Hits”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans von:  Jonas Brothers - Nelson - Kings Of Leon

USA

Die Karriere der drei Brüder Isaac, Taylor und Zac HANSON kam ins Rollen durch den 1997er Hit “MMMBop” und die darauf folgenden drei Studio Alben verkauften sich gut. Danach stagnierten die Absatzzahlen und der Major “Mercury Records” wollte die Band zu einem Sublabel abschieben, was gar nicht gut ankam bei den Musikern. Man überwarf sich mit den Label Verantwortlichen und gründete nach einem Zwischenstop bei “Island Records” das eigene Label “3CG Records”, bei dem seit 2004  veröffentlicht wird. “Middle Of Everywhere - The Greatest Hits” bündelt die besten und beliebtesten Songs der letzten 15 Jahre, darunter auch sehr gute und weniger bekannte wie “Strong Enough To Break”, die superfeine Ballade “Broken Angel” und “Watch Over Me”. Einen neuen Song gibt es ebenfalls: “I Was Born” hat man gemeinsam mit sämtlichen jüngeren Familienmitgliedern eingesungen.

Hanson - Middle Of Everywhere

VÖ: 08.09.17

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://hanson.net/home & der neue Song: https://youtu.be/p8IkOMrxcHs

NDS: 1,868

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JOHANNES LINSTEAD “AZUL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Johannes Linstead - Azul

TRACKLISTING:

01.  Azul
02.  Cha Cha Chu
03.  Be My Girl
04.  Lazy Sunday
05.  Surrender To Me
06.  Heaven Meets Earth
07.  Hechicera
08.  Moon Child
09.  Dance Of The Shaman
10.  Starlight
11.  Friday Night At Babaluu
12.  Be My Girl (Instrumental Version)

LATIN POP ROCK

Für Fans von:  Al di Meola - Lisa Ono - Earl Klugh - Will Ackerman

KANADA

Dass sich auch in kühleren Regionen der Erde die Menschen für heißen Flamenco begeistern, zeigt schon seit Jahren der Akustikgitarren-Virtuose JOHANNES LINSTEAD. Der Kanadier veröffentlicht mit „Azul“ sein siebtes Studio Album und er vermischt auch dieses Mal wieder mediteranes Ambiente mit traditionellen Melodien und zackiger Nuevo-Flamenco-Perkussion und scheut sich auch nicht davor, den einen oder anderen latinesken Rhythmus mit elektrisierenden Rockgitarren zu kreuzen. Wer die fusion-poppige Musik von Maestro „Al di Meola“ mag, wird auch hier begeistert sein und im Gegensatz zum US-Gitarristen stellt sich Linstead wie im kuscheligen Rumba „Be My Girl“ oder im spanisch gesungenen „Hechicera“ auch mal sporadisch ans Mikrofon und beweist, dass er über eine durchaus gute und zum Gesamtprodukt passende Stimme verfügt. Lediglich Flamenco-Puristen dürfte das hier Dargebotene eventuell sauer aufstoßen, wobei der Hinweis erlaubt sein muss, dass die Kompositionen von Linstead zu keiner Zeit ins kitschige Fahrstuhl-Genre abdriften. Weitere Anspieltipps sind der lebhafte Anden-Inka-Rocker “Dance Of The Shaman” und der sanft vibrierende Pop-Reggae “Moon Child” und das funk-poppige “Starlight”.

Die Musik von JOHANNES LINSTEAD ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden, bei den “Ontario Music Awards” war er als “World Artist Of The Year” geehrt worden, in den Kategorien “Best World Album” und “Best Instrumental Album - Acoustic” räumte er für seine bisherige Alben ebenfalls die Preise ab. Und auch das vorliegende Album “Azul” fährt in der erfolgreichen Schiene, bei den vor kurzem veranstalteten “Toronto Independent Music Awards” ist es als das beste “World Music Album” im Jahr 2017 ausgezeichnet worden.  Der kanadische Gitarrist spielt bevorzugt Instrumente der “Yamaha Corporation”, bei den Aufnahmen geholfen haben

FAZIT: Ein tolles zeitgenössisches und top-produziertes Gitarren-Latin-Jazz-Rock-Album, das nicht nur Gitarristen und Musiker, sondern auch Musikfans begeistern dürfte, die gerne mal über den hausbackenen „Radio“-Tellerand blicken möchten. Musik, wie ich sie eigentlich eher an den sonnigen Sandstränden Kaliforniens vermutet hätte.

VÖ: 29.09.16

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://johanneslinstead.com/main/ & https://soundcloud.com/johannes-linstead

NDS: 1,875

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BOB LANZETTI “Whose Feet Are These That Are Walking”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Bob Lanzetti - Whose Feet Are These

TRACKLISTING:

01.  B (06:20)
02.  Happy Stranger (05:11)
03.  Frances (05:18)
04.  Ivory (06:22)
05.  Caroline No (04:59)
06.  Anonymous (08:30)
07.  Jenny Is A Donkey (05:17)

Bob Lanzetti (guitars)
Matt Aronoff (bass)
Jordan Perlson (drums)
Philip Sterk (pedal steel)

Produktion: Bob Lanzetti, Riley McMahon

CROSSOVER JAZZ

Für Fans von:  Steve Morse - Ron Block - Arlen Roth - Bill Frisell

USA

Das Jazz Rock Kollektiv „Snarky Puppy“ dürften vor allem jüngeren Jazz Fans bekannt sein, jetzt hat dessen Gitarrist BOB LANZETTI seinen ersten Longplay aufgenommen und veröffentlicht. „Whose Feet Are These That Are Walking“ springt auf die Alternative Jazz Rock Schiene und kombiniert gekonnt auch Country-Rock, Americana und Southern Rock Einflüsse. Zur Verwirklichung seines Solo Projekts hat sich der Musiker neben ein paar geladenen Gästen hauptsächlich die Session Cracks Matt Aronoff (Bass) und Jordan Perlson (Drums) sowie den Pedal Steel Experten Philip Sterk, der fest als Member bei der Songwriterin Alana Amram beschäftigt ist, ins Studio geholt. Das hier Dargebotene bietet zwar für oberflächlich interessierte Musikfan kaum Berührungspunkte, dürfte aber bei Musikern und speziell technisch interessierten Gitarristen für den einen oder anderen Aha-Effekt sorgen. Highlights/Anspieltipps sind das funk-rockige „Ivory“, in dem der New Yorker Filmkomponist Frank LoCrasto mit dem Prophet 5 Synthesizer wundervolle Counterparts zu den genialen auf höchstem Niveau auf den Hörer einprasselnden Gitarenlicks von Lanzetti setzt. Im krassen Gegensatz dazu steht das zauberhaft-romantische Instrumental „Caroline No“, das die kalifornischen „Beach Boys“ in den 70er Jahren im Original gesungen haben, gleichzeitig die einzige Cover Version des Albums. „Anonymous“ erinnert an die jazz-fusion-rockigen Eskapaden von „Alan Holdsworth“ oder „Mike Stern“ und im finalen „Jenny Is A Donkey“ lässt der Chef einfach noch einmal seinen solistischen Kundgebungen freien Lauf. Gutes Musiker-Album für Musiker!

VÖ: 29.09.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.boblanzetti.com/  &  https://youtu.be/JDii50g5KJg (“Happy Stranger”)

NDS: 1,875

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FILTHY FRIENDS “INVITATION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Filthy Friends - Invitation

TRACKLISTING:

01.  Despierta
02.  Windmill
03.  Faded Afternoon
04.  Any Kind Of Crowd
05.  Second Life
06.  The Arrival
07.  Come Back Shelley
08.  No Forgotten Son
09.  Brother
10.  You And Your King
11.  Makers
12.  Invitation

Label: Kill Rock Stars

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  The Pretenders - Foo Fighters - Smashing Pumpkins

USA

Die FILTHY FRIENDS sind eine von Corin Tucker und Peter Buck gegründete Band, die sich 2012 bei der Formierung eigentlich nur zusammengefunden hatte, um ein paar Songs von „David Bowie“ bei Live Konzerten auf ihre eigene Art und Weise zu interpretieren. Das Spaßprojekt ist mittlerweile als Supergruppe deklariert worden, da zu den Frontleuten der Bands „Sleater-Kinney“ und „R.E.M“. auch noch Bill Rieflin von der Gruppe „King Crimson“ sowie Kurt Bloch und Scott McCaughey von „The Minus 5“ hinzustießen. Das Quintett hat jetzt nach einigen Singles den ersten Longplay „Inivitation“ veröffentlicht, der nicht mit politischen Statements geizt und musikalisch an einen Mix der Alternative Rock Gruppen „Foo Fighters“ und „The Smashing Pumpkins“ erinnert. Die Hauptrolle am Mikrofon fällt der charismatischen Stimme von Sängerin Tucker zu, die Song-Arrangements sind vielschichtig und ermöglichen es, nach und nach bei jedem Hörgang neue Facetten zu entdecken. Highlights: Das sozialkritische „Despierta“, „Faded Afternoon“ und die zu Jahresbeginn veröffentlichte Single “Any Kind Of Crowd”.

VÖ: 25.08.17

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://filthyfriends.bandcamp.com/album/invitation

NDS: 1,885

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GUTTED SOULS “THE ILLUSION OF FREEDOM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gutted Souls - The Illusion Of Freedom

GUTTED SOULS spielen einen Mix aus galoppierendem Thrash und Technical Death, die 2004 gegründete Truppe aus Brasilien hat einige Namensänderungen hinter sich und veröffentlicht jetzt den ersten „abendfüllenden“ Longplay. Von der Urformation ist nur noch Shouter Iron dabei, er hat neben dem schon länger zur Gruppe gehörenden Gitarristen Wellington Ferrari drei neue Mitstreiter um sich geschart, die ihre Brötchen bisher in diversen Genre-Bands verdient haben. Den ehemaligen „Paul DiAnno“-Schlagzeuger Braulio Azambuja brachte er von der Band „Incognosci“ mit, in der unser eiserner Jüngling zwischenzeitlich drei Jahre lang „gesungen“ hatte. Die unbedingten Anspieltipps der deathmetallischen Dröhnung sind die Zombie-Allegorie „Mondo Psycho“, „Snakes In Suits“, das die Korruptheit und Unfähigkeit der führenden Politikerschicht anprangert und mit dem „Psychopathic Ruler“ bekommt auch das ungeliebte „Trump“letier seinen verdienten Hieb ab.

Genre: Technical Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Being Human
02.  The Authoritarian Follower
03.  Mondo Psycho
04.  The Undying Stars
05.  Snakes In Suits
06.  Psychopathic Ruler
07.  Addicted To Power
08.  Unconscious Automaton (Curse Of Wetiko)
09.  Dancing To The Sound ... Of The Powers That Be

Herkunft: Brasilien

VÖ: 08.08.17

Label: Dharma Music

Verfügbar: CD & Digital

NDS: 1,888

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://guttedsouls.bandcamp.com/ & https://youtu.be/BZe9iGU8dZg

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WEIRD OWL “BUBBLEGUM BRAINWAVES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Weird Owl - Bubblegum Brainwaves

TRACKLISTING:

01. Invisibility Cloak
02.  You (Sometimes Not You)
03.  Black Never White
04.  Such A Myth
05.  The Lizard & The Owl
06.  War   AUDIOCLIP
07.  Bartholomew Iris (feat. Genesis Breyer P-Orridge)
08.  Many Things I Saw In The Coffin
09.  Tired Old sun

Label: Whistling Dwarf Music

NEO PSYCHEDELIC

Für Fans von:  Kula Shaker – Spirit – The Brian Jonestown Massacre

USA

Mit dem schönen Wörtchen „Weird“ fasst der Webster Dictionary (so was ähnliches wie der deutsche Duden) die Bezeichnungen „supernatural“, „unreal“, „unusual“ und „mystifying“ zusammen und genau diese schräge Mischung trifft auch voll zu auf die Musik von WEIRD OWL, einer Psychedelic Rock Band aus New York, die seit 2004 umtriebig ist und mit „Bubblegum Brainwaves“ ein superbes Genre-Album veröffentlicht, in dem die Musiker ihre in den 90er Jahren gesammelten Einflüsse verarbeiten. Sleaze, Stoner Rock, Rave und die in den letzten Jahren immer mehr im Mode gekommene Abart Shoegaze werden gekonnt zu einem stimmigen Ganzen kombiniert, das den Songs genügend Eigenständigkeit verleiht und trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass sich Trevor Tyrell (Gitarre, Vocals), Jon Rudd (Gitarre), Sean Reynolds (Schlagzeug), Kenneth Cook (Bass) und John Cassidy (Keyboards) auch ganz wohl in der Flower Power Ära der 60er gefühlt hätten. Die Musik lullt schnell ein und nimmt den Genre-Liebhaber gefangen mit den empfehlenswerten Anspieltipps „Invisibility Cloak“, „War“, „Tired Old Sun“ und „Bartholomew Iris“ mit einem sensationellen (gesprochenen) Beitrag des 67jährigen Okkultisten und Songwriters Genesis Breyer P-Orridge, der vor allem Avantgarde Rock Fans bekannt sein dürfte als Aktivist in der 80er Jahre Band „Throbbing Gristle“, in der er seinerzeit noch mit seinem Geburtsnamen Neil Andrew Megson gespielt hat, bevor er die schillernde Kunstfigur erschuf, mit der er seit Jahren unterwegs ist. Der 8minütige space-rockige Monster Jam erinnert stark an den meditativen Rock der japanischen Formation „Acid Mothers Temple & the Melting Paraiso U.F.O.“. Vinyl-Liebhabern sei auf jeden Fall die LP empfohlen, die einmal nicht als schwarze Rille, sondern in coolem gut zum Genre passenden schweinchenrosarotem Pink verfügbar ist.

VÖ: 13.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/weird-owl & http://www.weirdowl.net/

NDS: 1,888

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VAN MORRISON “ROLL WITH THE PUNCHES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Van Morrison - Roll With The Punches

01.  Roll With The Punches
02.  Transformation
03.  I Can Tell
04.  Stormy Monday / Lonely Avenue
05.  Goin’ To Chicago
06.  Fame
07.  Too Much Trouble
08.  Bring It On Home To Me
09.  Ordinary People
10.  How Far From God
11.  Teardrops From My Eyes
12.  Automobile Blues
13.  Benediction
14.  Mean Old World
15.  Ride On Josephine

BLUES & SOUL

Für Fans von:  Steve Winwood - Ray Charles - Eric Clapton

USA

Der Mann, der alleine schon mit den Tantiemen für die beiden von ihm geschriebenen Klassiker „It’s All Over Now“ und „Browneyed Girl“ für ein gemütliches Leben im Alter gesorgt hat, ist nicht zu stoppen. „Roll With The Punches“ ist das 37. (!!) Studio Album des nordirischen Songwriters VAN MORRISON. Dieses Mal gibt es allerdings nur 5 Eigenkompositionen, der Rest (10 Stücke) sind Cover Versionen von Liedern, die den mittlerweile 72jährigen während der langjährigen Karriere begleitet haben. Der Titelsong ist ein cooler Blues-Rocker, in dem JEFF BECK mit lässig vibrierendem Slidegitarremspiel glänzt, gesanglich unterstützt wird der Chef wie auch in der gefühlvoll-rockigen Eigenkomposition „Transformation“ von Georgie Fame, Chris Farlowe und Paul Jones, der auch im „Bo Diddley“-Meilenstein „I Can Tell“ eine bluesige Mundharmonika bläst. Der „Stormy Monday“ plätschert ein bißchen uninspiriert aus den Lautsprechern, aber das ist natürlich wie immer Geschmackssache, diese hier gespielte Version wird meines Erachtens dem Spirit des Originals nicht gerecht.

Einen Radiohit wird man vergeblich suchen auf dem Album, aber es gibt ja mit Sicherheit den einen oder anderen mutigen Radio-Jockey, der auch mal etwas spielt, das sich nicht gerade in den Kindergarten-Charts herumtreibt. Und Grund dafür gibt es genügend auf „Roll With The Punches“ - Van The Man ist stimmlich immer noch sehr gut in Form und lässt das durchgehend durchs ganze Album hören. Es bleibt auch überwiegend bluesig, die empfehlenswerten Anspieltipps sind „Fame“, “Ride On Josephine”, der Gospel-Blues „How Far From God“ (im Original von Sister Rosetta Tharpe) mit klasse Pianospiel von Jason Rebello und die „Teardrops From My Eyes“, eine Rückbesinnung auf den guten alten „Rhythm’n’Blues“. Das Stück war in den 50er Jahren einer der größten Hits für die legendäre Blues Sängerin Ruth Brown gewesen. Und als der Chef dannn noch selbst das Saxophon auspackt, erkläre ich den Song spontan zu meinem Album-Liebling.

Und was ich auch noch loswerden wollte: Auf dem Cover ist nicht der Musiker Henry Rollins abgebildet, wie er gerade einem gewissen Herrn Bohlen auf die Glocke klopft. Es handelt sich um ein Foto von Richard Wade, das die beiden Mixed Martial Arts Strategen Phil Townley und William Mitchell in Aktion zeigt.

VÖ: 22.09.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.vanmorrison.com/ & https://youtu.be/PuXJsEXJu7A (“Transformation” Live)

NDS: 1,900

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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